Ölpreise tiefer – Konjunktursorgen flammen wieder auf

Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im April fiel um 1,72 Dollar auf 44,40 Dollar. Am Mittwoch hatten überraschend gefallene US-Öllagerbestände und Hoffnungen auf eine schnellere Erholung der chinesischen Wirtschaft den Preis für das Schwarze Gold nach oben getrieben. Einem Analysten von Bache Commodities zufolge ist der wirtschaftliche Ausblick aber immer noch ziemlich düster. Da würden auch die die kleinen Bröckchen an preistreibenden Nachrichten nicht reichen, um kurzfristig dasa Ruder für den Ölpreis wieder herum zu reissen.


Technische Reaktion
Händler führten zudem auch eine technische Reaktion auf die deutlichen Kursgewinne am Vortag, als Grund für die wieder rückläufigen Preise an. Am Mittwoch hatte der US-Ölpreis noch zeitweise unter 43 Dollar notiert und war im Handelsverlauf zeitweise über 46 Dollar gestiegen.


OPEC-Korbpreis gestiegen
Unterdessen stieg der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC). Nach Berechnung des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch 43,79 Dollar und damit 2,02 Dollar mehr als am Vortag. Die OPEC berechnet ihren täglichen Korbpreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ps/23)

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