Panalpina: Korruptionsaffäre in Nigeria kostet 300 Mio Franken

Das US-Justizdepartement hatte Mitte 2007 gegen Panalpina eine Untersuchung eingeleitet. Ende 2009 haben sich die Parteien auf einen Vergleich geeinigt. «Letztlich ist es eine Abwägungssache», sagt dazu Monika Ribar im Interview. «Die grosse Frage ist, wie lange Sie ein Unternehmen mit einem Fall wie diesem belasten wollen».


Verfahren so schnell wie möglich abschliessen
Es gebe in dem Verfahren zwar keine harten Beweise für unangemessene Zahlungen von Mitarbeitenden, «aber immerhin Hinweise». Darum wolle das Unternehmen das Verfahren so schnell wie möglich abschliessen. Noch offen sei indes, wie lange das Kartellfahren der EU-Behörden wegen Preisabsprachen dauern wird. «Ein Abschluss des Verfahrens ist noch nicht absehbar», sagte Ribar. (awp/mc/ps/08)

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