Privatbanken wehren sich gegen noch mehr Reglementierungen

Die Privatbankiers bekräftigten ihren Widerstand gegen neue reglementarische Verpflichtungen. Es gebe zwei Denkschulen zur Bedeutung der Systemrelevanz einer Bank, sagte der Präsident der Vereinigung, Konrad Hummler.


Eine Schule wünsche eine Perfektionierung der bestehenden Reglemente, damit das Risiko eines Systemunfalls, also eines Konkurses, in Zukunft praktisch ausgeschlossen werden könne. Die andere Schule wolle die Möglichkeit eines Konkurses einführen, aber die Nachwirkungen eines solchen Ereignisses eindämmen. Da die Privatbankiers real und vollständig haften würden, beinhalte ihr Geschäftsmodell einen möglichen Konkurs. Der Sieg einer der beiden Denkmodelle werde daher Konsequenzen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Privatbanken haben, stellte Hummler fest.


Internationale Verhandlungen
Hildebrand erinnerte an den Beitrag der SNB bei internationalen Verhandlungen zu diesem Thema. Eingedenk des kleinen Spielraums auf nationaler Ebene sei es wichtig, die vom Financial Stability Board (FSB) definierten Hauptachsen zu favorisieren. Diese wollen die Eigenmittel und die Liquidität der Banken verstärken. Sie regen auch an, Lösungen für Banken zu finden, die zu gross sind, um sie pleite gehen zu lassen (too big to fail). (awp/mc/pg/29)

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