PUMA mit Ergebnisrückgang im 2. Quartal – Schwaches US-Geschäft

Das operative Ergebnis (EBIT) ging um 11,9 Prozent auf 61 Millionen Euro zurück, wie PUMA am Donnerstag in Herzogenaurach mitteilte. Unter dem Strich sackte der Konzerngewinn um 9,9 Prozent auf 45,2 Millionen Euro. Der Umsatz ging wie bereits von der Konzernmutter PPR bereits gemeldet, um 0,7 Prozent auf 542,8 Millionen Euro zurück. Währungsbereinigt ergab sich ein Plus von 3,1 Prozent.


Rückgang der Auftragsbestände
Die Auftragsbestände Ende Juni stiegen währungsbereinigt um 0,5 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro. In Euro entsprach dies einem Rückgang von 1,8 Prozent.


Umsätze in USA eingeknickt
In den USA knickten die Umsätze im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 20,3 Prozent ein. Die Auftragsbestände auf dem weltgrössten Markt für Sportartikel lagen um 16,2 Prozent unter dem Vorjahr. In Europa und Asien legte PUMA weiter zu.


Schwieriges Umfeld in den Einkaufszentren
Die Probleme im US-Geschäft führte das Unternehmen auf das schwierige Umfeld in den Einkaufszentren und die Probleme bei einem grossen Kunden zurück. Auch Konkurrent adidas hatte am Vortag einen Rückgang in den USA gemeldet und dies vor allem mit den wirtschaftlichen Problemen der Sportschuhkette Footlocker begründet, die Läden schliesst und weniger neue Waren bestellt.


Prognose für Gesamtjahr bestätigt
Für das Gesamtjahr bestätigte PUMA seine Prognose und erwartet ein Umsatz- und Ergebniswachstum im unteren einstelligen Prozentbereich. (awp/mc/gh)

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