Q12: Neuer Auftritt für die kleinen und mittleren Kongress- und Kulturhäuser

Q12: Neuer Auftritt für die kleinen und mittleren Kongress- und Kulturhäuser
Marianne Sidler, Geschäftsführerin des Lorzensaal Cham und Präsidentin von Q12

Cham – Die Vereinigung von kleinen und mittleren Kongress- und Kulturhäusern der Schweiz bündelt ihre Präsenz mit einem gemeinsamen Auftritt und dem neuen Label Q12. Durch diese Neuausrichtung will der Verein, der 2016 unter dem Namen KMKK gegründet wurde, die Wahrnehmung im Kongressmarkt steigern und die Positionierung der Mitglieder im Veranstaltungsbereich stärken. Gleichzeitig soll Q12 künftig als Qualitätssiegel erkannt werden.

Mit Q12 tritt die Vereinigung von kleinen und mittleren Kongress und Kulturhäusern der Schweiz (ehemals KMKK) seit Kurzem unter einem neuen Label im Veranstaltungsmarkt auf. «Unter Q12 vereinen sich maximal zwölf Vertreterinnen und Vertreter von Kultur- und Kongresshäusern kleiner und mittlerer Grösse in der ganzen Schweiz», erklärt Marianne Sidler, Geschäftsführerin des Lorzensaal Cham und Präsidentin von Q12.

Neben dem Erfahrungsaustausch im Tagungs- und Kulturbereich unter den Mitgliedern soll Q12 im Markt vor allem auch als Qualitätssiegel wahrgenommen werden.

Aktuell schon acht Häuser mit dabei, Beschränkung auf zwölf Mitglieder
Aktuell sind acht Häuser – vornehmlich aus der Zentral- und Ostschweiz – bei Q12 vertreten. «Damit der persönliche Austausch unter den Mitgliedern gewährleistet werden kann, haben wir uns zu dieser Obergrenze entschlossen. So hat die Mitgliedschaft bei Q12 auch etwas Exklusives», erklärt Reto Konrad, Geschäftsführer der Vereinigung. Aktuell stehen noch vier Plätze für neue Mitgliedschaften zur Verfügung. Im Zentrum der Vereinsaktivitäten stehen die regelmässigen Treffen zum Erfahrungsaustausch. «Kleinere Kongresshäuser funktionieren anders als die grossen Locations in den Ballungszentren, es stellen sich andere Fragen und man ist mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Gemeinsam suchen wir nach Antworten und Lösungen, von denen letztlich alle Mitglieder profitieren. Eine Teilnahme an diesen Treffen und eine aktive Kommunikation untereinander werden deshalb vorausgesetzt», führt Konrad aus.

Gemeinsamer Auftritt zur Steigerung der Wahrnehmung
Nach der Vereinsgründung Ende 2017 stand im ersten Jahr vor allem der Austausch mit ebenbürtigen Partnern im Zentrum. «Im zweiten Jahr haben wir realisiert, dass zur Gewährleistung der Sichtbarkeit gegen aussen ein gemeinsamer Auftritt unserer Häuser unausweichlich ist», sagt Marianne Sidler. So hat die Vereinigung parallel zur Umbenennung unter www.q12.ch einen gemeinsamen Internetauftritt umgesetzt. Dank einer Übersichtskarte sind die Örtlichkeiten auf einen Blick ersichtlich und mit nur wenigen Klicks gelangen die Besucher auf die individuelle Internetseite jedes einzelnen Hauses. «Da bei Q12 der persönliche Kontakt zum Kunden und der direkte Austausch ohne Umwege im Vordergrund stehen, werden auf dem Portal neben den verschiedenen Locations auch die jeweiligen Gastgeber persönlich vorgestellt», erklärt die Vereinspräsidentin.

Ihre Q12-Zugehörigkeit demonstrieren die Mitglieder aber nicht nur auf der gemeinsamen Internetplattform, sondern auch vor Ort. Eine rote Sitzgelegenheit und die dazugehörige Q12-Plakette sorgen im Gästebereich für einen entsprechenden Wiedererkennungswert.

Gütesiegel für Veranstalter
Die jeweiligen Veranstaltungshäuser haben regional eine wichtige Bedeutung. Überregional sind sie jedoch meist weniger bekannt. Das Q12-Label soll auch als Gütesiegel verstanden werden und bei Eventplanerinnen und -planern Sicherheit und Vertrauen schaffen. Und das durchaus zurecht: Alle Verantwortlichen verfügen über langjährige Erfahrung in der Durchführung von Tagungs- und Kulturveranstaltungen und besitzen ein fundiertes Fachwissen im Kongresswesen. «Trotz ihrer ähnlichen Ausrichtung und Grösse unterscheiden sich die einzelnen Häuser der Vereinigung voneinander. Was sie letztlich verbindet, sind die Gastgeber, welche die Häuser persönlich und mit Leidenschaft führen», sagt Hans-Peter Racheter, Geschäftsführer Kulturzentrum Braui Hochdorf und Mitglied der ersten Stunde. Die Individualität und Vielseitigkeit der einzelnen Häuser spiegelt sich auch bei der Eventumsetzung wieder. Durch die regionale Verbundenheit können kulturelle Vielfalt und einzigartige Rahmenprogramme angeboten werden. Ein gutes Preis-LeistungsVerhältnis sowie hohe Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards sind in jedem Haus eine Selbstverständlichkeit.

Die aktuellen Mitglieder:
− Susanne Calligaris, Kursaal Engelberg, Engelberg
− Samuel Graf, Papiersaal & Folium, Alte Sihlpapierfabrik, Zürich
− Manda Litscher, Theater Casino Zug, Zug
− Jürg Putzi, Würth Haus, Rorschach
− Marianne Sidler, Lorzensaal Cham, Cham
− Samuel Stauffacher, ara glatt, Glattpark (Opfikon)
− Hans-Peter Racheter, Kulturzentrum Braui, Hochdorf
− Roger Tacheron, gate 27, Winterthur

Q12

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