Robuste US-Konjunkturdaten stabilisieren Ölpreise

Nach den kräftigen Gewinnen der vergangenen Tage hatte am Mittwoch eine Gegenbewegung eingesetzt. Seit vergangenem Donnerstag war der US-Ölpreis um knapp fünf Dollar gestiegen.


Positive Signale vom US-Arbeitsmarkt
„Die schlimmsten Befürchtungen bei den US-Konjunkturdaten sind ausgeblieben“, sagte Expertin You-Na Park von der Commerzbank. Sowohl der Arbeitsmarktbericht des Dienstleisters ADP als auch der Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe überraschten am Nachmittag positiv. Statt des erwarteten zweiten Rückgangs beim ISM-Index habe sich die Stimmung bei den Dienstleistern mit einem überraschenden Anstieg im Juli stabilisiert. Auch die Signale vom US-Arbeitsmarkt seien positiv. Die Daten hätten insgesamt die Sorge vor einem erneuten Abgleiten der US-Wirtschaft in eine Rezession nicht weiter verstärkt.


US-Rohöllagerbestände gesunken
Darüber hinaus waren die US-Rohöllagerbestände in den USA in der vergangenen Woche gesunken, während sich die Benzinvorräte erhöhten. Die Erwartung deutlich sinkender Rohöl- und Benzinvorräte könnte laut Commerzbank enttäuscht werden. So könnte es angesichts hoher Produktvorräte und gesunkener Verarbeitungsmargen bei Benzin zu einem deutlichen Rückgang der Raffinerieauslastung gekommen sein.


Opec-Öl erneut deutlich teurer
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist erneut deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 78,41 Dollar. Das sind 1,32 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ps/16)

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