Scottish & Southern führt keine Übernahmegespräche mit British Energy

Damit dementierte Marchant frühere, anderslautende Medienberichte. Bislang hat lediglich der französische Staatskonzern Electricite de France (EDF) eine verbindliche Offerte für den zum Verkauf stehenden 35,2-Prozent-Anteil der britischen Regierung an British Energy abgegeben. Die Franzosen haben nach mehreren Medienberichten 12 bis 13 Milliarden Euro geboten. Als mögliche Mitbieter gelten der deutsche Versorger RWE, Iberdrola aus Spanien und Centrica aus England.


Suez winkt vorläufig ab
Der französische Versorger Suez hat sich vergangenen Freitag vorläufig aus dem Bieterkreis verabschiedet. Wegen der britischen Übernahmeregeln werde Suez vor dem Abschluss der Übernahme von Gaz de France (GdF) keine Gespräche mit British Energy über einen möglichen Kauf führen, hiess es.


Auflagen
Das Übernahmekarussell hatte der britische Wirtschaftsminister John Hutton vor Wochen in Schwung gebracht, als er den staatlichen Anteil offiziell zum Verkauf stellte. Der Käufer dieses Pakets wäre nach den britischen Übernahme-Auflagen gezwungen, ein Kaufangebot für den gesamten Konzern abzugeben. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Auktion rechnen die Vertreter des Wirtschaftsministeriums mit einem Verkaufserlös von rund 4 Milliarden Pfund. Der Löwenanteil dieses Betrages soll in ein Entsorgungskonzept für die Beseitigung von nuklearem Abfall fliessen. (awp/mc/ps)

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