Spanien: «Wir brauchen den EU-Rettungsfonds definitiv nicht»

«Die Hälfte der Spread-Erhöhung kommt dadurch zustande, dass die Bundesanleihen zu einem sicheren Hafen geworden sind», sagte Salgado. Die durchschnittlichen Kosten der spanischen Schulden seien noch immer auf historischem Tiefststand, und sie seien langfristig finanziert. Salgado: «Die durchschnittliche Laufzeit ist mit mehr als sechs Jahren die längste in unserer jüngeren Geschichte.»


Milliarden-Refinanzierung im Juli fällig  
Auch mit Hinblick auf die im Juli fälligen Anleihen beschwichtigte die Ministerin: «Die im Juli anstehende Refinanzierung von insgesamt 24 Milliarden Euro entspricht unserer Finanzplanung und macht uns keine Sorgen. Wobei wir natürlich versuchen sollten, die Spreads zu reduzieren, denn was wir für Zinszahlungen aufwenden müssen, können wir nicht in andere Dinge wie Strassenbau oder Defizitreduzierung stecken», sagte Salgado. (awp/mc/ps/15)

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