Startup FAIRTIQ gewinnt mit intelligenter Ticketing-App Ausschreibung in München

Fairtiq
(Bild : Fairtiq)

München – Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds hat sich die Schweizer Ticketing-App FAIRTIQ gegen internationale Konkurrenz durchgesetzt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, neuartige öV-Tarife flexibel zu testen.

Im Gebiet des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV) sollen Fahrgäste den öffentlichen Nahverkehr künftig noch einfacher und intuitiver nutzen und gleichzeitig neue Tarife testen können. Die Basis dafür legt eine handybasierte Check-in, Check-out
Ticketing-Lösung, in der Schweiz auch bekannt unter dem Namen “Automatisches Ticketing”. Dabei sollen während einer zwei Jahre laufenden Pilotphase neuartige Tarifmodelle entwickelt und im MVV getestet werden. Das Gebiet des MVV erstreckt sich über eine Fläche, die knapp so gross ist wie der Kanton Bern mit der bayrischen Landeshauptstadt als Zentrum und erreicht 3 Millionen Menschen.

Nach dem erfolgreichen Start in der Schweiz und Liechtenstein und ersten Erfolgen in Deutschland und Österreich erschliesst das Startup Fairtiq schrittweise neue Märkte. Von der MVV gefordert war eine bestehende und am Markt bewährte Lösung, die es erlaubt, zeitlich beschränkte Tests mit limitierten Nutzergruppen durchzuführen. Mit der App “FTQ Lab” habe man über die perfekte Lösung verfügt, schreibt FAIRTIQ in einer Mitteilung.

Bewährte Technologie für Tests nutzen
“FTQ Lab” ist das Herzstück der Lösung, sozusagen ein Klon der in der Schweiz erfolgreichen FAIRTIQ-App, jedoch mit einigen Besonderheiten. Dank der optionalen Beschränkung der Anzahl Nutzer pro Testregion kann der MVV die Testgruppe einschränken. Notwendig ist dies aufgrund der Ziele des MVV, neuartige Tarife flexibel zu testen und zu optimieren.

«FAIRTIQ ist bei Reisenden überaus beliebt und hat sich am Markt bewährt, hierfür ist unsere bisherige Erfolgsgeschichte Beweis genug», sagt Gian-Mattia Schucan, Gründer von FAIRTIQ. «Die Partnerschaft mit dem MVV ist aber bezüglich Flexibilität und der engen Zusammenarbeit für die Entwicklung und das Testen eines neuartigen Tarifs eine Herausforderung, die wir sehr gerne annehmen», ergänzt Schucan stolz. (mc/pg)

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