UBS-Konsumindikator Oktober bei 1,96 (Sept. 1,83) Punkten

Der Grund für den jüngsten Anstieg des aus fünf Subindikatoren berechneten Konsumindikators liege vor allem bei den Neuimmatrikulationen von Personenwagen, die im Vergleich zum Vorjahr 10,0% höher ausfielen, so die UBS. Ein helles Bild zeichneten ausserdem der von der KOF ermittelte Geschäftsgang im Detailhandel sowie die Konsumentenstimmung; beide Indikatoren hätten praktisch unverändert auf hohem Niveau verharrt. Beim vierten Indikator, der Zahl der Hotelübernachtungen von Inländern in der Schweiz, hielt das Wachstum laut UBS seit sechzehn Monaten an.


Breit abgestützter, kräftiger Konjunkturgang
Die insgesamt erfreuliche Entwicklung des UBS-Konsumindikators zeige, dass sich die Konsumnachfrage der privaten Haushalte bis in den Spätherbst hinein kräftig entwickelt habe, heisst es weiter. Die Wirtschaft sei jedoch nicht nur vom robusten Privatkonsum gestützt, auch andere Indikatoren, insbesondere zu den Investitionen, würden auf einen anhaltend kräftigen Konjunkturgang hindeuten.


Überdurchschnittliche BIP-Zunahme erwartet
Vor diesem Hintergrund erwarten die UBS-Ökonomen bis ins Schlussquartal 2006 hinein eine überdurchschnittliche Zunahme des Bruttoinlandprodukts (BIP). Ingesamt rechnet die Bank mit einem durchschnittlichen realen BIP-Wachstum von 3,0% im laufenden Jahr. 2007 dürfte sich die Wachstumsrate jedoch auf 1,5% halbieren. Grund dafür sind laut UBS vor allem die gedämpften Konjunkturperspektiven in den USA und der Eurozone, welche die Exporte vorübergehend schwächen dürften. (awp/mc/pg)

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