US-Eröffnung: Gut behauptet – Arbeitsmarktdaten und Übernahmen bewegen

Die Zahl der Beschäftigten ist im April schwächer gestiegen als von Experten erwartet. Dagegen haben die Stundenlöhne im April moderater als erwartet angezogen.


Im frühen Handel stieg der Dow Jones Industrial leicht um 0,13 Prozent auf 13.258,28 Zähler. Der marktbreite S&P-500-Index stand mit 0,33 Prozent auf 1.507,40 Zähler im Plus. An der NASDAQ gewann der Composite-Index 0,28 Prozent auf 2.573,25 Punkte. Der Auswahlindex NASDAQ 100 stieg um 0,31 Prozent auf 1.901,48 Zähler.


Mit einem Kurssprung von 18,10 Prozent auf 33,28 Dollar setzten sich die Aktien von Yahoo! an die Spitze im NASDAQ 100. Der Softwarekonzern Microsoft nimmt einem Pressebericht zufolge den Internet-Suchmaschinenbetreiber erneut ins Visier. Microsoft dränge auf Wiederaufnahme konkreter Verhandlungen, schreibt die „New York Post“ am Freitag auf ihrer Internetseite ohne nähere Angaben von Quellen. Als Kaufpreis nennt das Blatt rund 50 Milliarden Dollar. Aktien von Microsoft verloren unterdessen 1,97 Prozent auf 30,36 Dollar. Die Titel von Yahoo-Konkurrent Google fielen um 1,07 Prozent auf 468,15 Dollar.


Die Aktien von NYSE Euronext stiegen um 0,77 Prozent auf 85,24 Dollar. Die New York Stock Exchange (NYSE) hat im Monat April einen prozentual zweistelligen Zuwachs bei Handelsgeschäften verbucht. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen an der NYSE stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,8 Prozent auf 2,06 Milliarden Transaktionen.


Starbucks-Titel fielen unterdessen um 1,42 Prozent auf 31,16 Dollar. Die Kaffeehauskette hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Zahl der Kunden nicht steigern können. Dennoch stieg der Umsatz an, da die bestehenden Kunden mehr verzehrten. Analysten zeigten sich von dem Umsatzplus auf vergleichbarer Fläche von vier Prozent allerdings leicht enttäuscht.


Aktien von Thomson Corp gewannen 0,96 Prozent auf 44,15 Dollar. Der amerikanische Informationsdienstleister verhandelt einem Pressebericht zufolge mit dem britischen Nachrichten- und Finanzdaten-Konzern Reuters über eine Übernahme. Thomson spreche mit Reuters und hoffe auf einen baldigen Abschluss der Transaktion, berichtet das kanadische Online-Medium „ReportonBusiness.com“ am Freitag unter Berufung auf den Unternehmen nahe stehende Personen. Die Aktien des US-Verlags Dow Jones, der vor wenigen Tagen in das Visier des Medienkonglomeratx News Corp geraten war, stand mit 0,27 Prozent auf 55,92 Dollar leicht im Plus. (awp/mc/ab)

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