US-Immobilienkrise hält an

Das bedeute eine Steigerung von 128 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2007 und eine Rekordzahl seit der Einführung der MBA-Statistik 1972.


Schulden oftmals über Liegenschaftswert
Die Preise der US-Immobilien waren den Angaben zufolge im vergangenen Jahr um durchschnittlich 20 Prozent gefallen. Etwa acht Millionen Hausbesitzer in den USA haben demnach höhere Schulden auf ihr Haus als es derzeit noch Wert hat. Während bisher vor allem die Bundesstaaten Kalifornien, Florida, Nevada, Arizona and Michigan von der Immobilienkrise betroffen gewesen seien, gebe es nun auch zunehmend mehr Zwangsvollstreckungen in den Staaten Louisiana, New York, Georgia, Texas and Mississippi.


Obama legt Milliardenprogramm auf
Präsident Barack Obama hatte am Mittwoch ein Programm in Höhe von 75 Milliarden Dollar (60 Milliarden Euro) aufgelegt, das Hausbesitzern helfen soll, die von einer Zwangsvollstreckung bedroht sind. Das Programm soll US-Bürgern eine Neu-Finanzierung ihrer Hypothek ermöglichen, bei der sie niedrigere monatliche Zinsleistungen zu bezahlen haben. Obama hatte mehrfach betont, dass ein Erfolg im Kampf gegen die Rezession davon abhängen werde, wie es gelinge, die Immobilienkrise in den Griff zu bekommen. (awp/mc/ps/12)

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