US-Ölpreis stabilisiert sich nach Preisrutsch über der Marke von 113 Dollar

Am Dienstag hatten Meldungen über einen starken Rückgang der Ölnachfrage in den USA den US-Ölpreis zeitweise über drei Dollar fallen lassen.


Brent-Preis noch bei 111,34 Dollar
Auch der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent konnte sich wieder stabilisieren. Ein Barrel kostete zuletzt 111,34 Dollar und damit ebenfalls 19 Cent mehr als am Dienstag. Nach Angaben der US-Regierung vom Vortag verzeichnete der Ölverbrauch in den Vereinigten Staaten in der ersten Jahreshälfte den stärksten Einbruch seit 26 Jahren. Demnach sei die Ölnachfrage in der grössten Volkswirtschaft der Welt in den ersten sechs Monaten um durchschnittlich 800.000 Barrel pro Tag gesunken, hiess es von der Energy Information Administration (EIA).


Warten auf US-Lagerbestandsdaten
Im weiteren Handelsverlauf warten die Investoren nach Einschätzung von Experten gespannt auf die Veröffentlichung der neusten Daten zu den US-Reserven. Am Nachmittag wird das US-Energieminister die Lagerdaten unter anderem für Rohöl und Benzin veröffentlichen.


OPEC-Korbpreis fällt auf 109,08 Dollar
Der Korbpreis für die dreizehn Rohölsorten der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist am Dienstag um 2,19 USD auf 109,8 USD/Barrel gesunken. Wie die OPEC-Nachrichtenagentur Opecna am Mittwoch weiter mitteilte, hatte der Korbpreis am Montag bei 111,27 USD/Barrel gelegen. (awp/mc/ps/01)

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