US-Regierung verspricht Erleichterung für notleidende Hausbesitzer

Das gaben Vertreter des US- Finanzministeriums am Dienstag in Washington bekannt. Die Pläne sind die bislang umfangreichste staatliche Initiative zur Unterstützung notleidender Hausbesitzer. Im Zentrum stehen die zwei grössten US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, deren Kontrolle der Staat erst im September übernommen hatte. Über sie laufen rund 50 Prozent der Hauskredite in den USA.


Auslöser der globalen Finanzkrise
Die Probleme am US-Immobilienmarkt waren der Auslöser der weltweiten Finanzkrise. Eine Lösung dieser Schwierigkeiten ist Experten zufolge deshalb für eine Beendigung der Krise entscheidend.


Banken ziehen mit
In den vergangenen Wochen hatten bereits mehrere Grossbanken ähnliche Programme für ihre Kunden angekündigt, so erst Anfang dieser Woche die Citigroup. Die Regierungsvertreter riefen weitere Banken auf, dies ebenfalls zu tun. Zur Stabilisierung des Finanzsystems seien nicht nur Hilfen für die Finanzbranche, sondern auch für Hausbesitzer nötig, sagte der für die Umsetzung des US-Rettungspakets zuständige Neel Kashkari bei einer Pressekonferenz.


Senkung der Maximalbelastung
Für Hilfen in Frage kommen Kreditnehmer, deren Zahlungen mehr als drei Monate überfällig sind. Die maximale Belastung soll auf 38 Prozent des Einkommens gesenkt werden. In einzelnen Fällen sollen auch Schulden erlassen werden. (awp/mc/ps/01)

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