USA: Einkaufsmanagerindex Chicago bricht im Oktober drastisch ein

Der Unterindex für bezahlte Preise sank deutlich von 80,7 auf 53,7 Punkte. Der Index für neue Aufträge gab ebenfalls kräftig von 53,9 auf 32,5 Punkte nach. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen. Der Chicago-Index gilt als Indikator für den nationalen Einkaufsmanagerindex ISM.


Persönliche Ausgaben sinken im September wie erwartet
Die persönlichen Ausgaben von US-Haushalten sind im September wie erwartet gefallen. Sie seien um 0,3% zum Vormonat gesunken, teilte das US-Handelsminsiterium am Freitag mit. Volkswirte hatten zuvor einen Rückgang um 0,3% erwartet. Im August verharrten die persönlichen Ausgaben noch unverändert. Die persönlichen Einnahmen seien im September um 0,2% zum Vormonat gestiegen. Volkswirte hatten zuvor einen Anstieg um 0,1 Prozent prognostiziert. Der Verbraucherpreisindex PCE ohne Lebensmittel und Energie (Kernindex) stieg um 0,2 Prozent zum Vormonat. Hier hatten die Experten einen Anstieg um 0,1 Prozent prognostiziert.


Arbeitskostenindex steigt im 3. Quartal ebenfalls wie erwartet
In den USA sind die Arbeitskosten im dritten Quartal wie erwartet gestiegen. Der Arbeitskostenindex sei um 0,7 Prozent zum Vorquartal geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten diesen Anstieg erwartet. (awp/mc/ps/24)

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