WEF Middle East: Arabische Welt muss sich globalem Wettbewerb stellen

von Gérard Al-Fil


 


Nicht mehr regionale, sondern internationale Wettbewerbsfähigkeit sei der Schlüssel zum Ausftieg der arabischen Länder von Schwellen- zu Industriestaaten, sagte Mohammed Ali Alabbar, Chairman des Immobilienkonzerns Emaar aus Dubai auf dem WEF Middle East am Toten Meer. „Selbst die wirtschaftlich stärksten Länder des Nahen Ostens hinken Mitbewerbern wie Singapur hinterher“, kritisierte Alabbar. An dem „Davos des Mittleren Ostens“ nehmen neben zahlreichen CEOs auch 14 Staats- und Regierungschefs teil.  


 


Neue Stiftung ins Leben gerufen


Sheikh Mohammed Bin Rashid Al Maktoum, Premierminister der VAE, ging mit gutem Beispiel voran und lancierte auf dem Forum die mit einem Startkapital von 10 Milliarden Dollar ausgestattete „Mohammed Bin Rashid Al Maktoum Foundation“. Die Stiftung soll junge, talentierte Araber fördern und ihnen eine Ausbildung mit internationalem Niveau zu ermöglichen. „Unser Kinder und Kindeskinder werden uns Passivität nicht verzeihen“, sagte Dubais Regent.


 


Das WEF Middle East in Jordanien endet am heutigen Sonntag, 20. Mai.

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