Weniger Betrugsfälle im europäischen Online-Handel

Dies belegt der um 7% gesunkene Anteil so genannter «Chargebacks» mit dem Grund, dass ein Kaufvorgang nicht vom Karteninhaber beziehungsweise ohne Kartenvorlage autorisiert wurde. Die Chargeback-Quote, also der Anteil zurückgebuchter Kreditkarten-Transaktionen nach Widerspruch des Karteninhabers, befindet sich mit 0,34% nach wie vor auf niedrigem Niveau.


Kreditkarten: Ausfallrisiko bei Männern höher
Das Ausfallrisiko liegt bei Zahlung per Karte und per elektronischer Lastschrift im E-Commerce bei Männern höher als bei Frauen. Weiterhin zeigt sich bei britischen Shops und bei den Konsumenten auf der Insel ein erhöhtes, europaweit überdurchschnittliches Zahlungsausfallrisiko. Für alle Kartenzahlungen und mit Einschränkung auch im Elektronischen Lastschriftverfahren ist ein höherer Warenkorbwert im Online-Handel auch mit höherem Zahlungsausfallrisiko verbunden. 


Erhebung aufgrund von 24 Millionen Transaktionen
Der E-Commerce-Report, der das Kauf- und Zahlverhalten sowie das Zahlungsausfallrisiko im Online-Handel erfasst, erscheint seit 2002. Anders als übrige Analysen basiert die Auswertung der Deutsche-Bank-Tochter auf realen Kaufvorgängen und damit nicht auf Umfragen. Datengrundlage bildet die Auswahl von rund 24 Millionen Transaktionen, die über die Plattform der Deutschen Card Services abgewickelt wurden. Alle ausgewerteten Daten sind vollkommen anonymisiert und erfüllen sämtliche datenschutzrechtliche Anforderungen. Die Studie ist ab sofort im Online-Shop der Deutschen Card Services erhältlich. (deutsche card services/mc/ps)

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