Wirtschaftswachstum lässt Euro über 1,30 Dollar steigen

Positiv aufgenommene Konjunkturdaten aus der Eurozone haben bereits im Vormittagshandel den Euro gestützt», sagte Chefanalyst Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank. So wuchs die Wirtschaft der Eurozone im vierten Quartal mit 0,9 Prozent zum Vorquartal deutlich stärker als die erwarteten 0,5 Prozent. Auch in Deutschland fiel das Wachstum mit 0,9 Prozent zum Vorquartal stärker als erwartet aus. Auch die besser als erwartet ausgefallene Industrieproduktion in der Eurozone habe den Euro gestützt.


Höher als erwartet ausgefallenes Handelsbilanzdefizit
Belastet wurde der Dollar am Nachmittag zudem durch ein höher als erwartet ausgefallenes Handelsbilanzdefizit der USA im Dezember», sagte Hellmeyer. Im Gesamtjahr stieg das Defizit im Aussenhandel auf einen neuen Rekordstand von 763,6 Milliarden Euro. Hellmeyer erwartet jedoch, dass der Euro sich in den nächsten zwei bis drei Wochen in einer Bandbreite von 1,29 bis 1,3050 Dollar weiter bewegen wird. Angesichts der guten Konjunkturdaten sei danach jedoch ein Ausbruch nach oben wahrscheinlich.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,66995 (0,66565) britische Pfund , 157,99 (157,94) japanische Yen und auf 1,6233 (1,6238) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag mit 667,80 (664,75) Dollar gefixt. (awp/mc/gh)

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