Zürich feiert am 1. September die Lange Nacht der Museen

Historische Tramwagen und neue Cobras fahren alle 12 Minuten ab Bellevue und Sportplatz Hardturm auf dem Rundkurs «Bellevue – Kunsthaus – ETH – Central – Bahnhofquai – Hardturm – Bahnhofstrasse – Paradeplatz – Bellevue».  Sie verbinden die wichtigsten Orte. Dem Besucher wird so viel geboten wie noch nie. Die Stadt wird vielleicht gar hell angesichts der vielen «Lichtblicke» der Museen. Der Sportliche schnappt sich ein Velo des kostenlosen Veloverleih von «Züri Rollt». Mit dem Velo lassen sich individuellere Lichtblicke erhaschen.

Weitere Infos zur Langen Nacht der Museen


«Museumsfähre» auf dem Zürichsee
Ein Shuttle-Service der «MS Sentosa» verbindet die Museen im Seefeldquartier (China Garten, Mühlerama, Museum Bellerive, Johann Jacobs Museum, Sammlung E.G. Bührle, NONAM Nordamerika Native Museum) mit der Sukkulentensammlung in Zürich-Wollishofen (Enge). Das Schiff verkehrt ab Bürkliplatz, Steg 6 der Limmatschifffahrt. Der Fahrpreis ist im Kombi-Ticket inbegriffen.  Mehr Infos…


Das Kunsthaus hat viel zu bieten
Und Lichtblicke bietet das Kunsthaus einige: Tanztheater in den Sammlungsräumen, ein Konzert mit Gesang und Harfe vor Claude Monets Seerosen und Malaktionen im Atelier. Führungen bieten erhellende Informationen zur Bedeutung des Lichts in der modernen Kunst. Und nachdem in der Bolero-Lounge eine Klanginstallation von Simon Berz die Pulte rocken lässt, steigt zu den House- und Electrobeats der DJs Gallo und Leo eine Party.

Das Kunsthaus Zürich bleibt in der Nacht vom 1. auf den 2. September über den offiziellen Schluss der langen Nacht (2 Uhr) hinaus bis 5 Uhr geöffnet. Es bietet für Lern- wie Amüsierwillige gleichermassen ein breites Programm.

TANZTHEATER (20 und 22.30 Uhr)
Das Schokoladenmädchen im Museum
Die bezaubernde Geschichte des Museumswärters, der sich in das «Schokoladenmädchen» verliebt, das einem Gemälde von Jean-Étienne Liotard aus dem Jahr 1744 entspringt. Die Aufführung, welche einen Bogen vom Siècle des lumières bis in die Gegenwart spannt, zieht sich in kurzen Szenen durch fast die ganze Sammlung des Kunsthauses. Der Zuschauer kann den Tänzern folgen und die ganze Geschichte miterleben oder sich nur ab und zu eine kleine Szene ansehen, die in sich abgeschlossen ist.
Mit Valeria Dosenko und Roman Chovanec (Tanz). Choreografie: Nicole Meier.

L’INVITATION AU VOYAGE (19.30 und 22 Uhr)
Französische Musik aus der Zeit, als die Sehnsucht nach der Wiedergabe von Lichtstimmungen eine ganze Malergeneration hinaus ins Freie trieb. Werke von Debussy, Ravel, Duparc, Fauré, Poulenc, Caplet u.a. erklingen vor den grossen Seerosen-Gemälden Claude Monets, dem berühmtesten Impressionisten. Claudia Dieterle, Sopran; Priska Zaugg, Harfe.







Peter Fischli und Davis Weiss: BLUMEN UND PILZE MALATELIER FÜR ALLE (19 – 24 Uhr)
Welche Farbe hat das Licht? Freies und angeleitetes Malen für all diejenigen, die selber kreativ sein möchten.

LOUNGE UND KLANGINSTALLATION
Live: Rockin› Desks (19 – 23 Uhr)
Der Schlagzeuger Simon Berz arbeitet im Spannungsfeld zwischen Sound-Performances im öffentlichen Raum und experimentellen Club-Anlässen. Zusammen mit der visuellen Künstlerin Michelle Ettlin, dem Multimediakünstler Andy Guhl und dem Kontrabassisten Christian Weber initiiert Berz eine mehrstündige installative Performance, bei der die Pulte gerockt werden. Vibrationen, Drehungen und Schwingungen auf und mit den Tischen dienen als Basis des Instrumentariums für Ton und Bild. Gegenstände werden zweckentfremdet und neuen Bedeutungen zugeführt, ein Spiel mit der Wahrnehmung entsteht. Die Akteure kreieren gemeinsam mit dem Publikum ein eigenes kleines Universum, wobei die Zuschauer um die Tische kreisen können und so ebenfalls Teil der Performance werden. Die Bewegungen ermöglichen das Entstehen, Verfremden, Beeinflussen, Verstärken und Erleben von Bild und Ton. Alle Elemente wirken aufeinander, können manipuliert, aber auch sich selber überlassen werden.






Peter Fischli und David Weiss: DER RECHTE WEG FÜHRUNGEN
Von 21 bis 1 Uhr finden stündlich Führungen statt: durch die Ausstellung «Peter Fischli und David Weiss. Fragen & Blumen» oder zum Umgang mit Licht in der modernen Kunst, zu Werken von Robert Ryman und Robert Delaunay.

HOUSE- UND ELECTROBEATS (23 – 5 Uhr)
Ab 23 Uhr House- und Electrobeats mit den DJs Gallo (Cool Monday) und Leo (sogrecords).

SUSHI & DRINKS
Japan-Catering durch Tosho’s Sushi Power Injection. Barbetrieb durch Blisstoo.

Detailliertes Programm unter www.kunsthaus.ch/agenda .
Ein Ticket mit Einlass in alle beteiligten Museen kostet CHF 25.-.

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