61’570 Zuwanderer im vergangenen Jahr

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(Foto: mahony - Fotolia.com)

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Bern – In der Schweiz lebten Ende letzten Jahres 1’886’630 Ausländerinnen und Ausländer. Das entspricht einer Zunahme von 61’570 Personen oder 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 66 % der in der Schweiz lebenden Ausländer stammen aus den EU-27/EFTA-Staaten. Ein Drittel stammte aus Drittstaaten und aus Kroatien.

2013 wanderten 155’401 Ausländerinnen und Ausländer in die Schweiz ein, was einer Zunahme von rund 8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig ist auch die Anzahl Auswanderungen um 6,3 % oder über 70’000 Personen angestiegen. Die sogenannte Wanderungsbilanz betrug also +81’087 Personen (+10,6 % im Vergleich zum Vorjahr).

Am meisten Zuwanderer aus Italien und Deutschland
Der Blick auf die Nationalitäten der Zuwanderer zeigt, dass per Ende 2013 am meisten Personen aus Italien (301’254), Deutschland (293’156), Portugal (253’769), Frankreich (110’190) und dem Kosovo (95’140) in der Schweiz lebten.

Die höchste Zunahme beim Bestand verzeichneten 2013 Staatsangehörige aus dem Kosovo (+15’703). Diese Zunahme ist primär darauf zurückzuführen, dass sich ehemals serbische Staatsangehörige, die bereits in der Schweiz ansässig sind, seit der Unabhängigkeit des Kosovo im Jahr 2008, neu unter der kosovarischen Staatsangehörigkeit eintragen lassen. Es folgen Staatsangehörige Portugals (+15’337), Deutschlands (+7777), Italiens (+6895) und Frankreichs (+6261). Am stärksten rückläufig waren dagegen die Bevölkerungszahlen von Staatsangehörigen aus Serbien (-15’506), Kroatien (-1037), Bosnien-Herzegowina (-683), Türkei (-322) und Sri Lanka (-247). (Bundesamt für Migration/mc/pg)

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