Alpiq steht völliger Umbau bevor

Giovanni Leonardi

Alpiq-CEO Giovanni Leonardi.

Zürich – Der Energiekonzern Alpiq steht vor einer grossen Restrukturierung. Ein Stellenabbau sei «definitiv unausweichlich», schreibt das SF-Wirtschaftsmagazin «ECO» im Vorfeld der Sendung am (heutigen) Abend. Um die derzeitigen Probleme Überkapazitäten und Frankenstärke in den Griff zu bekommen, will Alpiq-CEO Giovanni Leonardi den Konzern völlig umbauen, wie er gegenüber «ECO» verrät.

Geprüft werden der Verkauf von Tochterfirmen und die Abstossung von Unternehmensteilen, heisst es weiter. Dies habe laut «ECO» Folgen für das Personal. Bereits im August musste die Betreiberin des AKW Gösgen für das erste Jahr einen Gewinneinbruch um 47% auf 155 Mio CHF bekannt geben. Aber auch bei der Konkurrenz sind die Aussichten alles andere als rosig: BKW und Axpo haben ebenfalls einen Stellenabbau angekündigt. Gemäss Leonardi stehe die ganze Branche vor einer radikalen Veränderung.

Leonardi hält an Atomkraft fest
Trotz allem hält der Alpiq-CEO an der Atomkraft fest. «Die Kernenergie wird weiterhin eine grosse Rolle spielen», lässt sich Leonardi bei «ECO» zitieren. Der Verwaltungsrat werde am Donnerstag über die Entscheidungen bezüglich der Umstrukturierungsmassnahmen beraten, hiess es. Eins steht jedenfalls fest: «Es kommt sicher zu einer Personalreduktion», so Leonardi gegenüber «ECO». (awp/mc/ps)

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