Apple will offenbar mit Schweizer Hilfe die „iWatch“ entwickeln

Jean-Claude Biver

Jean-Claude Biver, VRP Hublot.

Zürich – Der iPhone-Konzern Apple ist Gerüchten zufolge daran, die weltweit erste intelligente Uhr, die „iWatch“, zu entwickeln und hat diesbezüglich offenbar Kontakt mit Schweizer Herstellern aufgenommen. Der US-Konzern sei an Schweizer Komponenten wie etwa dem Gehäuse interessiert und habe versucht, bei Schweizer Uhrenzulieferern Bestellungen aufzugeben, bestätigte Chef Jean-Claude Biver, Chef der Luxusuhrenmarke Hublot, in der „Handelszeitung“ (Ausgabe vom 12.3.).

Apple soll aber nicht nur bei Zulieferer angeklopft haben, sondern will offenbar für die eigene Entwicklungsabteilung auch Schweizer Uhrenexperten bei den verschiedenen Uhrenherstellern abwerben. „Apple hat bei uns direkt versucht, zu rekrutieren“, sagte Biver. Einige seiner Mitarbeiter seien per Mail von Apple angeschrieben worden. Gegenüber dem Westschweizer Wirtschaftsmagazin „PME Magazine“ versicherte Biver jüngst, dass kein Mitarbeiter Hublot in Richtung Apple verlassen habe, so der HaZ-Bericht weiter.

Label „Swiss Made“
In der Branche glaubt man, dass Apple seiner Smart-Uhr das Label „Swiss Made“ aufdrücken will. Dies mache durchaus Sinn, meint Biver. „Wir haben aber keine Pläne mit Apple.“ Und man sei auch nicht daran interessiert. (awp/mc/ps)

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