Arbonia mit Umsatz- und Gewinnplus im ersten Halbjahr

Alexander von Witzleben
Alexander von Witzleben, VR-Präsident und CEO ad Interim bei Arbonia. (Foto: Arbonia)

Arbon – Der Bauausrüster Arbonia hat im ersten Halbjahr 2018 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Der höhere Euro-Kurs zum Franken hat die Entwicklung gestützt. Die Ziele für das Gesamtjahr und das kommende Jahr wurden bekräftigt.

Der Umsatz des fortgeführten Geschäfts stieg im Vergleich zu den revidierten Vorjahreszahlen um rund 16 Prozent auf 645,6 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der ausgewiesene Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA legte um 28 Prozent auf 44,2 Millionen zu, bereinigt um Einmaleffekte noch um 13 Prozent auf 40,5 Millionen. Das Konzernergebnis betrug derweil 6,7 Millionen nach 0,5 Millionen im Vorjahr. Der Verkauf von Forster Profilsysteme und der Sparte Condecta hat bei den Vorjahreszahlen zu Bereinigungen geführt.

Damit hat Arbonia die Erwartungen der Analysten beim Umsatz und Reingewinn übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 637,7 Millionen Franken, für den adjustierten EBITDA bei 43,0 Millionen und den Reingewinn bei 5,3 Millionen.

Wichtigste Märkte positiv
Das Unternehmen bewertet die Entwicklung in den wichtigsten Märkten wie Deutschland, Schweiz, Polen, Italien und Frankreich insgesamt positiv. Jedoch wird in einigen Ländern mit einer Verlangsamung der Baukonjunktur gerechnet. Als Faktoren werden hier das höhere Zinsumfeld, steigende Rohstoffpreise und Löhne oder der Fachkräftemangel genannt. Insgesamt zeichne sich auch aufgrund politischer Instabilitäten und des eskalierenden Handelskonflikts ein zunehmend unsichereres weltwirtschaftliches Umfeld ab, schrieb das Unternehmen weiter.

Auf Ebene der Divisionen wies Heizung Lüftung Klima (HLK) ein Umsatzplus von 20 Prozent auf 224,5 Millionen aus, währungs- und akquisitionsbereinigt betrug das Wachstum 8,1 Prozent. Gestiegene Materialkosten seien durch Preiserhöhungen kompensiert worden. Die Integration der im Mai akquirierten Vasco Group verlaufe derweil planmässig.

Die Division Sanitär wies einen Umsatzanstieg von 13 Prozent auf 74,2 Millionen Franken auf, Währungsbereinigt resultierte ein Rückgang von 3,7%. Im Segment Fenster wuchs der Umsatz um rund 26 Prozent auf 165,7 Millionen, bei den Türen um 28 Prozent auf 181,1 Millionen.

Ausblick bestätigt – Dividende für GJ 2018
Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 wurde bestätigt. Für das laufende Geschäftsjahr wird weiter ein organisches Umsatzwachstum von rund 3 Prozent sowie ein EBITDA von mindestens 110 Millionen Franken erwartet.

Auch die Guidance für das kommende Jahr 2019 wurde bestätigt. Hier wird weiterhin ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent und ein EBITDA in der Grössenordnung von 125 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Das Unternehmen will ab 2019 ausserdem einen substanziellen Free Cashflow generieren und (für das Geschäftsjahr 2018) erstmals wieder eine Dividende ausschütten. (awp/mc/ps)

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