Arbonia übernimmt deutschen Fenster-Onlineshop Webcom ganz

Alexander von Witzleben
Alexander von Witzleben, CEO und VRP Arbonia. (Foto: Arbonia)

Arbon – Der Bauzulieferer Arbonia übernimmt das Onlineshop-Unternehmen Webcom vollständig. Der Thurgauer Konzern erwirbt die restlichen 65 Prozent an der deutschen Firma, die Portale für den Verkauf von Fenstern betreibt.

Arbonia hatte bereits 2017 einen Anteil von 35 Prozent an Webcom erworben mit der Absicht, diese zukünftig auszubauen und das Unternehmen vollständig zu integrieren. „Mit der Akquisition der verbleibenden 65 Prozent sichert sich die Division Fenster nun weiteres Know-how in den Bereichen Digitalisierung, Softwareentwicklung und E-Commerce“, erklärten die Ostschweizer am Donnerstag in einem Communiqué.

Zudem habe Webcom ein etabliertes, profitables Geschäftsmodel, das in den letzten Jahren stark gewachsen sei. Die Firma mit Sitz in Thüringen habe im vergangenen Jahr rund 11 Millionen Euro Umsatz gemacht. Sie beschäftigt 38 Angestellte. Der Kaufpreis belaufe sich auf einen mittleren einstelligen Millionenbetrag, sagte Arbonia-Sprecherin Fabienne Zürcher auf Anfrage.

Division Fenster erweitert ihr Vertriebsmodell
Webcom vertreibt über die Onlineshops bew24-fenster.de, fensterdepot24.de und fenster-webshop.de seit 2011 in Deutschland Kunststoff-Fenster unter anderem von der polnischen Dobroplast, die zum Ostschweizer Konzern gehört. Mit der Übernahme erweitert Arbonia in der Division Fenster ihr Vertriebsmodell.

Darüber hinaus sollen in den nächsten Jahren weitere Webshops über den deutschen Markt hinaus lanciert werden, heisst es. Die Gründer und Geschäftsführer der Webcom, Sebastian Bauer und Michael Scharf, blieben an Bord. (awp/mc/ps)

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