Ascom schreibt 0,3 Mio Verlust im ersten Halbjahr – Ausblick bestätigt

Ascom schreibt 0,3 Mio Verlust im ersten Halbjahr – Ausblick bestätigt
Ascom-CEO Jeannine Pilloud.

Baar – Das Technologie-Unternehmen Ascom hat die definitiven Zahlen zum ersten Halbjahr 2020 veröffentlicht, die den bereits am 17. Juli gemeldeten vorläufigen Zahlen entsprechen. Auch der Ausblick wurde bestätigt.

Unter dem Strich resultierte im ersten Semester ein Verlust von 0,3 Millionen Franken, wie Ascom am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahr hatte Ascom noch einen Gewinn von 6,5 Millionen erzielt. Ohne den Erlös aus dem Verkauf des Technologieparks Teningen von 8,3 Millionen hätte damals aber ein noch höherer Verlust als im ersten Halbjahr 2020 resultiert.

Auch die übrigen veröffentlichten Finanzzahlen entsprachen den vorläufigen Angaben. So sank der Nettoumsatz leicht auf 133,4 Millionen Franken; zu konstanten Wechselkursen wäre der Umsatz um 2,8 Prozent gewachsen.

Umsatzwachstum im Bereich Healthcare
Ascom habe von einem starken Geschäftsgang in USA und Kanada profitiert, heisst es weiter. Ein Umsatzwachstum zeigten auch Grossbritannien und Irland sowie die Region Nordics. Dagegen war in der Region DACH die Umsatzentwicklung flach, während Frankreich und Spanien von den strengen Lockdown-Bedingungen der jeweiligen Regierungen schwer getroffen wurden.

Das OEM-Geschäft litt ebenfalls unter den schwierigen Marktbedingungen. Jedoch verzeichnete Ascom den Angaben zufolge aufgrund von Notfallaktivitäten während der Covid-19-Krise in bestimmten Märkten eine zusätzliche Nachfrage. Dadurch konnten andere Projektverzögerungen teilweise kompensiert werden.

Der Umsatz nach Marktsegment zeigte einen Anstieg im Bereich Healthcare, der 68 Prozent des Umsatzes im ersten Halbjahr 2020 ausmachte. Der Bereich Enterprise trug 26 Prozent und das OEM-Geschäft 6 Prozent zum Gesamtergebnis bei.

Guidance bekräftigt
Gleichzeitig wiederholt Ascom seine Ziele für das Geschäftsjahr 2020, wonach ein tiefes einstelliges Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen und eine hohe einstellige EBITDA-Marge angestrebt wird. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass sich die Coronakrise nicht wieder zuspitze. (awp/mc/ps)

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