Autoneum peilt mittelfristig höhere Marge an

Autoneum peilt mittelfristig höhere Marge an
Automatische Produktion von Hitzeschildern im Autoneum-Werk Sevelen. (Foto Autoneum)

Winterthur – Der Autozulieferer Autoneum gibt sich neue Mittelfristziele. Er peilt insbesondere eine EBITDA-Marge von 13 Prozent an, wie er am Donnerstag im Vorfeld eines Investorenanlasses mitteilte.

Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2020 hatte das Unternehmen eine Marge von 7,1 Prozent ausgewiesen, im ersten Halbjahr 2021 dann wieder eine solche von 11,8 Prozent. Früher hatte eine Marge von 12 Prozent als Zielwert gegolten.

Das neue Mittelfristziel basiere auf der Annahme, dass ein «profitables Umsatzwachstum auf Marktniveau» erreicht werde und der Turnaround beim Konzernsorgenkind Nordamerika gelinge, hiess es in der Mitteilung weiter. Wachsen will Autoneum unter anderem dank neuen Produkten, insbesondere für E-Autos, sowie dank Marktanteilsgewinnen etwa in Asien.

Weitere Mittelfristziele sind laut den Angaben ein Free Cashflow von 6 Prozent des Umsatzes sowie eine Erhöhung der Eigenkapitalquote auf über 35 Prozent. Unverändert ist die Absicht, den Aktionären eine Dividende in Höhe von mindestens 30 Prozent des Gewinns auszuzahlen.

Tiefere Ziele für 2021
Erst vor einer Woche hatte der Autozulieferer wegen der Chipkrise der Autoindustrie für das laufende Jahr 2021 die Umsatz- und Ergebnisprognose gesenkt. So geht das Management nun davon aus, dass der Umsatz im zweiten Halbjahr unter den 890 Millionen Franken des ersten Semesters ausfallen wird. Ende Juli hatte das Management anlässlich der Publikation der Halbjahreszahlen noch eine Steigerung im zweiten Halbjahr angepeilt.

Als Folge reduzierte das Management auch die Prognose für die Betriebsgewinnmarge auf Stufe EBIT auf 2 bis 3 Prozent, nachdem davor 4 bis 5 Prozent erwartet worden waren. (awp/mc/ps)

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