Autoverkäufe: Wachstum trotz Schaltjahr-Effekt

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(Foto: Pixabay)

Bern – Der Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein hat im Februar leicht zugelegt. Bei 22’809 Neuimmatrikulation resultiert ein Zuwachs von 0,7 Prozent oder 156 Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahresmonat, der wegen des Schaltjahres einen Werktag mehr aufwies. Fast jeder zweite im Februar eingelöste Neuwagen verfügt über Allrad, der Diesel hält seinen hohen Marktanteil von fast 40 Prozent – aller Unkenrufe zum Trotz.

Nach zwei Monaten im Jahr 2017 stehen 42’260 neue Personenwagen zu Buche. Unter Berücksichtigung des Schaltjahr-Effektes ist der Rückstand von 598 Immatrikulationen oder 1,4 Prozent auf den vergleichbaren Vorjahreszeitraum klein. Im Verlauf der kommenden Monate sollte sich das Markt-Volumen daher demjenigen von 2016 angleichen.

Konstant bleibt die Beliebtheit des Allradantriebs in den beiden Ländern. Mit 45,9 Prozent Marktanteil im Februar landeten die 4×4-Fahrzeuge erneut in der Nähe der 50-Prozent-Marke. Bei den Motorisierungen konnte der reine Elektroantrieb im Vergleich zum Vorjahr von 0,6 auf 0,9 Prozent zulegen, auch Benzin-Hybride gewannen leicht hinzu (von 2,9 auf 3,1 Prozent). Der Diesel-Motor konnte mit 39,2 Prozent Marktanteil sein hohes Niveau halten und liegt nach den ersten zwei Monaten des Jahres kumuliert sogar bei einem Rekordwert von 40,1 Prozent. (mc/pg)

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