Bühler übernimmt Leybold Optics

Calvin Grieder

Calvin Grieder, CEO Bühler.

Uzwil – Der Technologiekonzern Bühler hat sich mit EQT III über eine 100%-Übernahme von Leybold Optics geeinigt. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung durch die zuständigen Kartellbehörden. Die Akquisition bedeutet für Bühler einen wichtigen Schritt im Ausbau der Aktivitäten im Bereich „Advanced Materials“.

Das Traditionsunternehmen Leybold Optics zähle zu den weltweit führenden Anbietern von Systemen und Produktionsanlagen zur Vakuum-Abscheidung von sogenannten funktionalen Schichten für eine breite Palette von Anwendungen, schreibt Bühler in einer Medienmitteilung. Der Bereich „Optics“ beliefert führende Hersteller der Optik-, Automotive-,  Elektronik- und Verpackungsindustrie. Einen besonderen Stellenwert habe dabei die Innovationsführerschaft in der Verfahrenstechnik und -automation, vor allem im Bereich der Zerstäubungs-Technologie (Sputtering). Der Bereich „Glass & Solar“ umfasst Beschichtungssysteme für grossformatige Substrate für die Photovoltaik-, Glas- und Display-Industrie.

Keine Angaben zum Verkaufspreis
Leybold Optics beschäftigt rund 600 Mitarbeitende am Hauptsitz im deutschen Alzenau sowie in weiteren Entwicklungs- und Produktionsstätten in Deutschland, den USA und China. Das Unternehmen erzielte 2011 einen Umsatz von über 200 Mio. Euro und arbeitet profitabel. Beim Verkäufer EQT handelt es sich um eine Gruppe von Private Equity-Fonds mit Investitionen in Nord- und Osteuropa, Asien und den USA. Zum Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Strategische Weiterentwicklung
Für Bühler stellt die Akquisition «einen bedeutenden Schritt mit Blick auf den Ausbau der Division Advanced Materials im Bereich von Ausrüstungen zur Herstellung funktionaler Schichten» dar. Diese weisen dank globaler Trends ein höchst attraktives Wachstumspotenzial auf, so Bühler. (Bühler/mc/pg)

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