Conzzeta-Aktionäre billigen Aktiensplit und Abspaltung des Immo-Bereichs

Ernst Bärtschi

Ernst Bärtschi, Delegierter des Conzzeta-Verwaltungsrates.

Zürich  Die Aktionäre des Mischkonzerns Conzzeta haben auf der ausserordentlichen Generalversammlung allen Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt. Somit genehmigen sie die Abspaltung des Immobilienbereichs in die neu gegründete Plazza AG, teilt das Unternehmen am Montag mit. Gleichzeitig genehmigen sie einen Spaltungsplan sowie eine Kapitalherabsetzung.

Markus Kellenberger wird VR-Präsident der Plazza AG. Als weitere Mitglieder seien Lauric Barbier, Martin Byland, Jacob Schmidheiny und Dominik Weber von den Aktionären gewählt worden.

Die Namenaktien A der Plazza werden am 26. Juni an der SIX Swiss Exchange kotiert. Der Geschäftsbereich Immobilien fasst insbesondere alle nichtbetrieblichen Liegenschaften der Conzzeta zusammen. Mit der Abspaltung des Geschäftes in die Plazza AG trage Conzzeta dem unterschiedlichen Charakter des Industrie- und des Immobilienbereiches Rechnung, heisst es in der Medienmitteilung.

Aktiensplit im Verhältnis 1:4
Gleichzeitig genehmigen die Aktionäre den Split der Conzzeta-Aktien im Verhältnis 1:4. Damit erhält jeder Aktionär pro bisherige Aktie jeweils vier neue Conzzeta-Aktien. Den Spaltungsplan sowie einer Kapitalherabsetzung stimmen die Aktionäre ebenfalls zu.

Die Aktien der neuen, abgespaltenen Gesellschaft Plazza werden den Aktionären der Conzzeta proportional zu ihrem heutigen Aktienbesitz zugeteilt: pro neue Conzzeta-Aktie gibt es unentgeltlich eine der neuen Plazza-Aktien. Das Aktienkapital der neuen Immobiliengruppe belaufe sich auf 1,035 Mio CHF. Im gleichen Umfang wird das Aktienkapital der Conzzeta herabgesetzt. (awp/mc/ps)

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