Conzzeta verzeichnet 2019 rückläufige Umsätze

Michael Willome
Conzzeta-CEO Michael Willome. (Foto: Conzzeta)

Zürich – Der Mischkonzern Conzzeta hat im Geschäftsjahr 2019 weniger Umsatz erzielt. Dies ist teilweise dem bereits im April erfolgten Verkauf der Sparte Glasbearbeitung geschuldet.

Der Umsatz sank laut einer Mitteilung von Mittwoch um knapp 12 Prozent auf 1,57 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis, also den Verkauf von „Glas Processing“ ausgerechnet, ergab sich noch ein Minus von 4,9 Prozent. Analysten hatten im Schnitt mit 1,58 Milliarden gerechnet.

Höhere Umsätze in Europa und Amerika
Die schwächere Umsatzleistung im dritten Quartal hab durch eine Verbesserung im vierten weitgehend kompensiert werden könne, teilte Conzzeta am Mittwoch mit. Damit sei der Umsatz im Rahmen der eigenen Erwartungen ausgefallen. Nach Regionen lagen im Schlussquartal die Umsätze in Europa und Amerika über dem Vorjahr, in Asien jedoch darunter.

Prognose für 2019 bestätigt
Das detaillierte Jahresergebnis mit den Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr wird am 17. März publiziert. Mit der aktuellen Mitteilung wurde die bisherige Prognose für 2019 erneut bestätigt. Demnach rechnet der Mischkonzern weiterhin mit einer EBIT-Marge leicht über Vorjahr.

Keine Angaben zum Devestitionsprozess
Vergangenen Dezember kündigte Conzzeta den Verkauf aller Firmenteile mit Ausnahme der Blechbearbeitungssparte Bystronic an. Für den kleinsten Bereich Spezialchemie (Schmid Rhyner) wurde mit der deutschen Altana bereits ein Abnehmer gefunden. Im Schaufenster stehen noch die Outdoor-Marke Mammut und FoamPartner, ein Hersteller von Schaumstoffen. Zum Devestitionsprozess macht Conzzeta im Communiqué keine Angaben.

Bei der Blechbearbeitung lag der Umsatz mit 936,0 Millionen Franken 7,6 Prozent unter Vorjahr. Und der Auftragseingang für das Segment sank um 7,3 Prozent auf 929,4 Millionen. (awp/mc/pg)

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