Coronavirus: Zahl der Neuansteckungen nach Ostern gestiegen

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Bern – Die Zahl gemeldeter Corona-Ansteckungen ist in der Woche vom 5. bis 11. April (Woche 14) um 15 Prozent gestiegen. Dies meldete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag. Allerdings wurde in der Vorwoche aufgrund von Ostern eine Höchstzahl von Tests durchgeführt. Das erschwert die Einschätzung.

Laut dem neusten Wochenbericht des Bundesamts für Gesundheit (BAG) wurden in der Woche 14 insgesamt 14’157 laborbestätigte Fälle gemeldet, gegenüber 12’308 in der Vorwoche. Das ist ein Anstieg um 15 Prozent. Zurückzuführen ist das auf ein verändertes Testverhalten der Bevölkerung.

163,8 Fälle pro 100’000 Einwohnern
Der Anteil der mutierten Coronaviren lag bei 96 Prozent der 879 darauf analysierten Proben. Die Inzidenz der laborbestätigten Fälle in den Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein lag zwischen 81 Fällen pro 100’000 Einwohnerinnen und Einwohnern in Appenzell-Innerrhoden und 233 im Kanton Genf. Ausreisser war der Kanton Uri mit 534 Fällen pro 100’000 Einwohnern. Landesweit lag die Inzidenz bei 163,8 pro 100’000.

In der Berichtswoche wurden wurden 204’410 Tests registriert. Das ist im Vergleich zur Vorwoche ein Rückgang um 26,4 Prozent. Dabei stieg der Anteil der positiven PCR-Tests von 5,4 auf 8,4 Prozent. Jener der positiven Antigen-Schnelltests stieg von 4,4 auf 5,7 Prozent.

Stagnation bei Hospitalisierungen
Die Zahl der Hospitalisierungen von Covid-19-Patientinnen und -Patienten betrug in der Berichtswoche 414. In der Vorwoche waren noch 373 Einweisungen gemeldet worden. Aufgrund der erwarteten Nachmeldung geht das BAG von einer Stagnation aus.

Gemäss Meldungen von 22 Kantonen und Liechtenstein befanden sich am 13. April 12’122 Personen in Isolation und 21’809 in Quarantäne. Diese Zahlen sind im Vergleich zur Vorwoche gesunken. Aufgrund der Einreise aus einem Risikoland sassen 4876 Personen in Quarantäne und damit mehr als in der Vorwoche. (awp/mc/pg)

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