CS-Pensionskassen-Index steigt im dritten Quartal um 2,79% an

CS-Pensionskassen-Index steigt im dritten Quartal um 2,79% an
(Bild: © DOC RABE Media - Fotolia.com)

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Zürich – Die Anlagen der Schweizer Pensionskassen haben sich gemessen am Pensionskassen-Index der Credit Suisse im dritten Quartal 2012 weiter positiv entwickelt. Im Berichtsquartal nahm dieser um 3,59 Punkte respektive um 2,79% zu und lag per 30. September bei 132,31 Punkten, teilt die CS am Montag im detaillierten Bericht mit. Damit liegt der Index leicht über den vor zehn Tagen publizierten Vorabzahlen.

Zum positiven Resultat haben vor allem der Monat Juli (+2,02%), aber auch der August (+0,09%) und der September (+0,67%) beigetragen. Die Rendite der vergangenen zwölf Monate (Year-to-Date-Rendite) beträgt erfreuliche 6,17%. Dabei stehen Pensionskassen mit einem Vermögen von «über 1 Mrd CHF» und von einer Grösse von «150 bis 500 Mio» mit Year-to-Date-Renditen von 6,25% respektive 6,21% besonders gut da. Die beiden weiteren Segmente «unter 150 Mio» und «500 Mio bis 1 Mrd» weisen Renditen von 6,14% und 6,04% auf. Der Index zur BVG-Mindestverzinsung, die aktuell bei 1,5% p.a. steht, stieg im Berichtsquartal ausgehend von einem Wert von 100 zu Anfang des Jahres 2000 um weitere 0,52 Punkte oder 0,37% auf einen Stand von 141,01 Stellen. Die Differenz zum Pensionskassen-Index verringerte sich daher weiter und liegt per Ende September noch bei 8,70 Punkten. Seit Beginn der Messung im Jahr 2000 hat die annualisierte Rendite des CS-Index per Quartalsende 2,22% betragen. Dem steht die annualisierte BVG-Mindestverzinsung gegenüber, die bei 2,73% liegt.

Aktien und Fremdwährungsobligationen zugenommen
Insgesamt hätten im Berichtsquartal bis auf die Liquidität alle Anlageklassen zum positiven Performance-Resultat beigetragen. Die Liquiditätsquote hat sich im dritten Quartal um 0,3 Prozentpunkte auf 7,2% reduziert. Ebenfalls rückläufig waren die Engagements in Schweizerfrankenobligationen (neu bei 25,1% nach 25,7% im Q2) und in Immobilien (20,9% nach 21,3%). Im Gegenzug erhöhte sich der Anteil in Fremdwährungsobligationen um 0,4 Punkte auf 9,0%. Die Engagements in Schweizer Aktien wurden um 0,3 Punkte auf 12,2% und in ausländische Aktien um ebenfalls 0,3 Punkte auf 16,5% angehoben. Innerhalb der alternativen Anlagen habe sich die Umschichtung von Hedge Funds hin zu Rohstoffanlagen fortgesetzt und die Private-Equity-Anlagen seien unverändert geblieben. Die CHF-Quote hat sich auf 77,6% reduziert; im zweiten Quartal lag sie noch bei 79,1%. Im Gegenzug hat sich die Fremdwährungsquote erhöht. (awp/mc/hfu)

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