Schweizer Tourismusbranche setzt Erhohlungskurs weiter fort

Hotellerie
(Foto: Pixabay)

Neuenburg – Die Schweizer Tourismusbranche setzt ihren Erholungskurs weiter fort. Im ersten Quartal bescherte vor allem ein starkes Plus bei den europäischen Gästen den Hoteliers mehr Übernachtungen.

Die Zahl der Logiernächte stieg im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,9 Prozent auf insgesamt 3,31 Millionen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Mit 1,76 Millionen Übernachtungen machten ausländische Hotelgäste die Mehrheit aus.

Der Anstieg fiel mit einem Plus von 6,8 Prozent deutlicher aus als bei den Einheimischen. Diese sorgten im März mit einem Plus von 2,8 Prozent für 1,55 Millionen Logiernächte.

Wechselkurs hilft
Für die ersten drei Monate des laufenden Jahres resultierte ein Anstieg um 4,9 Prozent oder 424’000 Logiernächte auf insgesamt 9,33 Millionen Übernachtungen. Auch für diesen Zeitraum gilt: Für den Grossteil des Anstiegs sind die ausländischen Hotelgäste verantwortlich, insbesondere diejenigen aus der Eurozone.

Die Abschwächung des Schweizer Frankens und die allgemein positive wirtschaftliche Entwicklung in Europa seien sicherlich die Hauptgründe für diese positive Entwicklung, sagt Patric Schönberg von Hotelleriesuisse auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. „In den ersten drei Monaten des Jahres haben sicherlich auch die guten Wetter- und Schneeverhältnisse ihren Beitrag geleistet“.

Positiver Trend hält seit einem Jahr an
Der Aufwärtstrend bei den Logiernächten hält mittlerweile seit einem Jahr an. Letztmals mussten die Hoteliers im März 2017 rückläufige Übernachtungszahlen hinnehmen. Trotz der anspruchsvolleren Vergleichsbasis für die kommenden Monaten sieht der Branchenverband weiterhin Luft nach oben.

„Es zeigt sich immer deutlicher, dass wir die Talsohle durchschritten haben“, so Schönberg weiter. Allerdings seien die Übernachtungszahlen im 10-Jahres-Vergleich weiterhin „bescheiden“. Falls das Wetter in der Sommersaison mitspiele und die Wechselkurse sich wie erwartet entwickeln, könnten die Hoteliers guten Mutes auf einen weiteren Anstieg der Gästezahlen hoffen. (awp/mc/pg)

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