Dufry: Q1-Umsatz steigt um 26,6% auf 723,9 Mio CHF

Julían Díaz
Dufry-CEO Julían Díaz.

Dufry-CEO Julían Díaz.

Basel – Der Reisedetailhändler Dufry hat im ersten Quartal 2012 den Umsatz deutlich um 26,6% auf 723,9 Mio CHF gesteigert. Zu konstanten Wechselkursen habe der Umsatz sogar um 29,6% auf 740,8 Mio zugelegt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das organische Wachstum lag bei 9,7%, Akquisitionen trugen fast 20% zum Umsatzwachstum bei.

Der Bruttogewinn stieg um 28,1% auf 422,1 Mio CHF. Damit hat Dufry eine Bruttogewinn-Marge von 58,3 (57,6)% erreicht. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA legte um 47,1% auf 98,1 Mio zu. Dies entsprach einer EBITDA-Marge von 13,5 (11,7)%. Unterm Strich wurde der Reingewinn nach Minderheiten um gut 50% auf 25,1 Mio gesteigert. Neben der höheren Profitabilität wurde auch der Cash Flow deutlich um knapp 68% auf 58,2 Mio erhöht.

Zahlen deutlich über Erwartungen
Mit den vorgelegten Zahlen hat Dufry die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 703,3 Mio CHF, einem EBITDA von 90,7 Mio und einem Reingewinn nach Minderheiten von 19,3 Mio gerechnet.

Breit abgestütztes Wachstum
Das Wachtum wurde von allen Regionen getragen. Auch dank einiger Akquisitionen bleibt Südamerika die Top-Region. Aber auch Afrika hat nach den politischen Unruhen im Vorjahr zum Wachstum zurückgefunden. Einen konkreten Ausblick gab das Unternehmen wie üblich nicht. Man sei aber auf Kurs für die angestrebten Profitabilitätsverbesserungen, heisst es von CEO Julian Diaz. Insgesamt sei das Ergebnis ein guter Start in das Jahr 2012. Trotz der positiven Daten zum Passagierwachstum sei man aber weiter vorbereitet, falls es zu globalen oder regionalen Rücksetzer komme. (awp/mc/ps)

 

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