Etwas mehr Firmenpleiten im Februar

No money

Zürich – Im Februar sind in der Schweiz etwas mehr Firmem Konkurs gegangen als im Vorjahr. Der Grossteil davon entfiel auf Insolvenzen. Bestätigt sich der Trend, könnten die Insolvenzen im Gesamtjahr einen Rekordwert nahe der Marke von 5’000 erreichen.

Konkret gingen im Februar 564 Firmen in Konkurs, das sind gut 2 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Gläubigerverband Creditreform am Mittwoch mitteilte. Die Insolvenzen, also die Konkurse wegen Zahlungsunfähigkeit, nahmen dabei um 6,4 Prozent auf 415 zu, während 149 der Konkurse im Zusammenhang mit dem Artikel 731b des Obligationenrechts (Organisationsmängel etc.) standen.

Seit Jahresbeginn haben insgesamt 1’143 Firmen ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können, entsprechend einem Plus von gut 3 Prozent. Die Insolvenzen erhöhten sich in der Gesamtbetrachtung von Januar und Februar dabei um 4,8 Prozent auf 832.

Zahl der Insolvenzen wie der Neugründungen auf Rekordkurs
Der Trend zeige damit weiter nach oben, schreibt Creditreform. So sei auch im Gesamtjahr mit einer Zunahme der Insolvenzen zu rechnen, welche damit einen Rekordwert in der Nähe der «Schallgrenze» von 5’000 markieren dürften. Ebenfalls eine steigende Tendenz zeigen die Privatkonkurse.

Auf Rekordkurs befinden sich auch die Neugründungen von Unternehmen. Seit Jahresbeginn wurden den Angaben zufolge insgesamt 7’641 Firmen (+6,1%) neu gegründet. Zieht man davon die Löschungen ab, ergibt sich per Saldo ein Nettowachstum an neuen Firmen von 2’531. (awp/mc/ps)

Creditreform

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