Georg Fischer erwirbt Beteiligung an britischem Startup im Bereich Wasserrohre

Andreas Müller
Andreas Müller, CEO Georg Fischer. (Foto: Georg Fischer)

Schaffhausen – Der Industriekonzern Georg Fischer ist eine Partnerschaft mit Oxford Flow Limited eingegangen. Als Teil der Vereinbarung soll eine Minderheitsbeteiligung an dem jungen Unternehmen erworben werden.

Die Sparte für Rohrleitungen, GF Piping Systems, soll bis 2021 in zwei Schritten eine Minderheitsbeteiligung von 23 Prozent am Startup übernehmen. Die Parteien hätten vereinbart, dazu keine finanziellen Details bekanntzugeben, hiess es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Die „innovativen“ Druckregelventile von Oxford Flow erlaubten es Versorgungsunternehmen, Wasserverluste zu reduzieren. GF erhalte eine Exklusivlizenz für die Herstellung und Vermarktung des Ventils im Bereich der Wasserversorgung. Ausserdem wollen die beiden Gesellschaften gemeinsam Innovationen im Bereich Druckmanagement vorantreiben.

Wasserverluste würden weltweit ein grosses Problem darstellen, so Georg Fischer zur Erläuterung. Eine alternde Infrastruktur sei Ursache für dieses „unprofitable Wasser“ – Wasser, das infolge von Leckagen oder anderen Infrastrukturproblemen nie beim Kunden ankommt. Die meisten Versorgungsunternehmen würden jeweils Wasserverluste von 20 bis 50 Prozent erleiden, wobei sich die jährlichen Einnahmenverluste aufgrund von Wasserleckagen auf 14 Milliarden US-Dollar beliefen.

Und eine der wirksamsten Lösungen sei die richtige Handhabung des Drucks in den Wasserleitungen, hiess es. Oxford Flow wurde 2015 von einem Team der Universität Oxford gegründet. (awp/mc/ps)

Oxford Flow Limited

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