Güterverkehrsgesetz für Gewerbeverband ein Schritt in die richtige Richtung

Hans-Ulrich Bigler
sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

Bern – Der Vorschlag des Bundesrates für die Totalrevision des Gütertransportgesetzes ist für den Schweizerischen Gewerbeverband ein Schritt in die richtige Richtung. Er unterstützt die Bestrebungen nach mehr Eigenwirtschaftlichkeit, lehnt aber Subventionen für Gleisanschlüsse ab.

Der Schweizerische Gewerbeverband sgv unterstützt die Stossrichtung des totalrevidierten Gütertransportgesetzes. Der Gütertransport auf der Schiene soll gestärkt und die Branchen besser in die Planungsprozesse einbezogen werden. Der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft unterstützt, dass die Verkehrsangebote im Schienengüterverkehr in der Fläche eigenwirtschaftlich sein müssen. Dass der Bundesrat für den Schienengüterverkehr in der Fläche kein Verlagerungsziel festlegt, ist nach Auffassung des sgv ebenfalls richtig. Verlagerungsziele würden seiner Meinung nach dem Grundsatz der Eigenwirtschaftlichkeit widersprechen.

Hingegen lehnt der sgv die vom Bundesrat vorgesehenen Investitionsbeiträge für Anschlussgeleise und Umschlagsanlagen in der Form von A-fonds-perdu-Beiträgen ab. Staatliche Subventions- und Fördermassnahmen unterstützt der sgv nicht. (sgv/mc)

Schweizerischer Gewerbeverband

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