Gurit im ersten Quartal mit deutlichem Umsatzanstieg

Rudolf Hadorn

Gurit-CEO Rudolf Hadorn.

Wattwil – Der Spezialkunststoff-Hersteller Gurit hat im ersten Quartal 2015 einen deutlichen Umsatzanstieg erzielt. In den ersten drei Monaten des Jahres lag der Umsatz mit 89,3 Mio CHF um 13,3% über dem Ergebnis im gleichen Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Währungseffekte betrug die Zuwachsrate gar 15,6%, wie das Unternehmen am Donnerstagabend in der Mitteilung zur Generalversammlung schreibt.

Beide Sparten des Unternehmens konnten die Umsätze im ersten Quartal deutlich steigern: Der grössere Bereich «Composite Materials» verbuchte ein Plus von 9,9% auf 67,3 Mio CHF, währungsbereinigt lag das Wachstum bei 13,9%. Der Anstieg sei vor allem auf die anhaltend starken Umsätze mit Kernwerkstoffen im Windenergiemarkt sowie auf eine gute Nachfrage im Marinegeschäft und in anderen Materialmärkten zurückzuführen, so Gurit.

Im kleineren Bereich «Composite Systems and Engineering» lag der Umsatz mit 22,0 Mio CHF sogar um 25% über dem Vorjahr – bereinigt lag die Wachstumsrate mit +21,2% wegen der starken chinesischen Währung etwas niedriger. Die Zunahme sei vor allem auf anhaltendes Wachstum im Formenbaugeschäft zurückzuführen. Wie angekündigt, seien die Bereiche Automotive und Engineering in der neuen Einheit Verbundkomponenten (Composite Components) zusammengeführt worden, heisst es weiter.

Markterwartungen deutlich übertroffen
Mit den Umsatzzahlen hat Gurit die Erwartungen am Markt deutlich übertreffen können. Die Analysten hatten im Vorfeld zwar mit einem klaren Anstieg gerechnet, im Schnitt hatten sie allerdings den Quartalsumsatz mit 81,7 Mio CHF klar niedriger erwartet – die höchste Analystenschätzung lag bei 84,2 Mio CHF.

Die Gurit-Generalversammlung genehmigte am Donnerstag sämtliche Anträge des Verwaltungsrats, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Entsprechend wird das Unternehmen eine Dividende von 8,50 CHF je kotierter Inhaberaktie aus den Reserven aus Kapitaleinlagen ausschütten. Auch sämtliche vorgeschlagenen Anträge bezüglich Vergütung des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung wurden von den Aktionären angenommen. (awp/mc/ps)

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