Inficon erreicht bei Umsatz und Betriebsgewinn Rekordwerte im ersten Quartal

Inficon
(Bild: Inficon)

Bad Ragaz – Das Messtechnikunternehmen Inficon hat im ersten Quartal 2018 sowohl den Umsatz und Betriebsgewinn deutlich gesteigert und neue Höchstwerte erreicht. Auch unter dem Strich wurde ein kräftiges Plus ausgewiesen. Die Guidance vom März wurde gleichzeitig bekräftigt.

Der Umsatz stieg gegenüber der Vorjahresperiode markant um 25 Prozent auf 110,7 Millionen US-Dollar, teilt das Unternehmen am Freitag mit. Unter Ausklammerung der Währungseinflüsse betrug das organische Wachstum 19 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT stieg um 18 Prozent auf 24,6 Millionen Dollar, während die entsprechende Marge 22,2 Prozent erreichte nach 20,1 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn schliesslich wuchs um rund 44 Prozent auf 18,7 Millionen.

Zahlen klar über Erwartungen
Damit hat Inficon die Erwartungen der Analysten auf allen Stufen klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 101,3 Millionen Dollar, für den EBIT bei 20,7 Millionen und für den Reingewinn bei 16,3 Millionen.

Der wichtigste Zielmarkt Semi & Vacuum Coating wuchs im Vorjahresvergleich stark. Diese Entwicklung zeige zum einen die gute Branchenkonjunktur im Halbleitermarkt, schreibt Inficon. Zum andern treibe im Vacuum-Coating-Markt vor allem die Erhöhung der Produktionskapazitäten von OLED-Bildschirmen die Umsatzentwicklung voran.

Bei General Vacuum habe sich der positive Trend fortgesetzt. Hier habe man vom steigenden Absatz im Private-Label-Geschäft und zum anderen von der generell günstigen Konjunktur profitiert. Im Bereich Refrigeration, Air Conditioning & Automotive gehe die Dynamik grossenteils auf die Nachfrage der weltweiten Automobilbranche zurück, insbesondere auch aus dem Bereich Elektromobilität. Das Segment Security & Energy steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlich.

Die Ziele für das Gesamtjahr 2018 werden bekräftigt. Für das laufende Jahr peilt das Management einen Umsatz von rund 400 Millionen US-Dollar sowie eine Betriebsgewinnmarge von über 19 Prozent an. Das würde rein rechnerisch einem Wachstum von 7 Prozent entsprechen und einem EBIT von 76 Millionen. (awp/mc/ps)

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