Intershop-Beteiligung Corestate Gruppe strebt an deutsche Börse

Cyrill Schneuwly
Intershop-CEO Cyrill Schneuwly. (Foto: Intershop)

Intershop-CEO Cyrill Schneuwly. (Foto: Intershop)

Zürich – Der Immobilieninvestmentmanager Corestate Capital will in Frankfurt an die Börse gehen. Die Gruppe, an der das Schweizer Immobilienunternehmen Intershop eine Beteiligung von rund 28% hält, will mit der Ausgabe neuer Aktien die weitere Expansion finanzieren.

Im Interesse eines genügend grossen Streubesitzes (Freefloat) würden auch die bisherigen Hauptaktionäre Aktien aus ihrem Bestand veräussern, jedoch als starke Ankeraktionäre investiert bleiben, teilte Intershop als eine der Hauptaktionärinnen am Montag mit.

Zuvor wurde der Mitteilung zufolge die Zuger Corestate Capital in die neu gegründete Corestate Capital Holding mit Sitz in Luxemburg überführt. Die Gruppe beschäftigt nach Angaben auf ihrer Internetseite 217 Vollzeitangestellte und verfügt über Büros in Zug, London, Frankfurt und Singapur.

Prominenter Berater
Bereits im Halbjahresbericht 2015 hatte Intershop angekündigt, Corestate prüfe verschiedene Massnahmen zur Kapitalverstärkung. Die Hauptaktionäre hatten der Gruppe eine bis Ende Juni 2016 befristete Kreditlimite eingeräumt, mit der diese den Kauf von Detailhandelsimmobilien in mittelgrossen Städten in Deutschland vorfinanzieren können soll.

Corestate Capital wird von prominenter Seite beraten: Im Juni hatte das Unternehmen bekannt gegeben, dass der frühere deutsche Bundespräsident Christian Wulff seit Februar über einen Beratungsvertrag bei Corestate verfügt. (awp/mc/ps)

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