Investis erleidet Gewinnknick im ersten Halbjahr

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Investis-CEO und Mehrheitsaktionär Stéphane Bonvin. (Foto: Investis)

Zürich – Die Immobiliengesellschaft Investis hat im ersten Halbjahr zwar mehr Umsatz erzielt, aber weniger verdient. Der konsolidierte Umsatz der Gruppe kletterte um 5 Prozent auf 98 Millionen Franken. Der Reingewinn tauchte indes um gut ein Fünftel auf 21,7 Millionen Franken.

Grund dafür sind geringere Bewertungsgewinne auf dem Immobilienportfolio, wie die Westschweizer Gesellschaft am Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab. Diese beliefen sich im ersten Semester noch auf 2,7 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es 17,2 Millionen Franken gewesen. Ohne Bewertungseffekte wäre der Reingewinn um die Hälfte auf 19,7 Millionen Franken gestiegen, schrieb Investis weiter.

Dagegen lief es operativ besser. Durch die Zukäufe zweier Immobilienportfolios in Genf erhöhten sich die Mieterträge um 16 Prozent auf 27 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) vor Neubewertungen und Veräusserungsgewinnen stieg um 12 Prozent auf 19,6 Millionen Franken.

Portfolios gekauft
Im ersten Halbjahr erwarb Investis zwei Genfer Immobilienportfolios mit insgesamt 16 Liegenschaften zum Kaufpreis von 160 Millionen Franken. Aufgrund dieser Zukäufe und einzelnen Veräusserungen bestand das Portfolio per Ende Juni aus 159 Liegenschaften und 2’911 Wohneinheiten mit einem Wert von 1,29 Milliarden Franken. Ende Dezember hatten die Liegenschaften einen Wert von 1,12 Milliarden Franken gehabt.

Die Investis-Gruppe erwartet für das zweite Halbjahr 2018 eine weitere Steigerung von Umsatz- sowie Reingewinn ohne Bewertungseffekte. Allerdings werde das zweite Halbjahr gegenüber den ersten sechs Monaten leicht tiefere Wachstumsraten aufweisen, schrieb Investis.

Das Ziel im Segment Properties, annualisierte Mieteinnahmen von über 50 Millionen zu realisieren, werde bereits Ende Geschäftsjahr 2018 erreicht. Das sei ein Jahr früher als geplant. Zudem bestätigte Investis die übrigen Ziele für 2019: Bei den Immobiliendienstleistungen werde eine hohe einstellige EBIT-Marge erreicht. (awp/mc/pg)

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