Komax 2017 mit deutlicher Steigerung bei Umsatz und Auftragseingang

Matijas Meyer
Komax-CEO Matijas Meyer. (Foto: Komax)

Dierikon – Komax hat im Geschäftsjahr 2017 eine gute Nachfrage verzeichnet. Der Umsatz des Maschinenherstellers stieg dabei weniger deutlich als der Auftragseingang. Im Vergleich zum ersten Halbjahr beschleunigte sich im zweiten Semester vor allem das Umsatzwachstum.

Konkret stieg der Umsatz im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 10,0% auf 410,0 Mio CHF, wie die Herstellerin von Kabelverarbeitungsmaschinen am Dienstag mitteilt. Der Auftragseingang verbesserte sich um 21,5% auf 449,7 Mio. Bei den Werten von 2016 ist bei beiden Kennzahlen die im April 2016 verkaufte Business Unit Medtech nicht mehr enthalten.

Erwartungen erfüllt
Mit den provisorischen Zahlen liegt das Unternehmen etwa im Rahmen der Erwartungen der Analysten. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 411,5 Mio CHF, für den Bestellungseingang bei 446,2 Mio.

Betrachtet man die Kennzahlen nach Semestern, so zeigt sich, dass der Bestellungseingang im zweiten Halbjahr etwa gleich hoch war wie im ersten Semester. Auch in den kommenden Monaten wird er laut der Mitteilung von Komax wohl „nicht an Dynamik verlieren“.

Der Umsatz wuchs in der zweiten Jahreshälfte 2017 (gegen 215 Mio CHF) stärker als in der ersten (194,7 Mio CHF). Dies, obwohl im 2. Halbjahr 2017 diverse Bestellungen noch nicht in den Umsatz eingeflossen seien, da sie entweder noch nicht fertig produziert werden konnten oder auf dem Weg zu den Kunden sind, so der Wortlaut des Communiqué. Als Folge davon seien ausserdem die in der Bilanz ausgewiesenen Vorräte per 31. Dezember 2017 weiterhin hoch.

Angaben zu den Gewinnzahlen oder zu den Jahreszielen wurden in der Mitteilung keine gemacht. Den vollständigen Jahresabschluss und den Geschäftsbericht veröffentlicht Komax am 20. März 2018. (awp/mc/ps)

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