Lalique kehrt zurück in die schwarzen Zahlen

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Lalique macht gute Geschäfte mit Whiskys der Marke "The Glenturret".

Zürich – Das Luxusgüterunternehmen Lalique hat sich 2021 ordentlich vom coronabedingten Einbruch erholt. Dabei legten das Whiskey- und Parfümgeschäft am stärksten zu.

Unter dem Strich resultierte 2021 nach einem Verlust im Vorjahr wieder ein Gewinn von 6,8 Millionen Euro. Dieser übertreffe das Vorkrisenniveau, wie das Luxusgüterunternehmen am Donnerstag mitteilte. 2020 hatte Lalique einen Reinverlust von 15 Millionen Euro geschrieben.

Zum ersten Mal seit 2018 erhalten die Aktionäre auch wieder eine Dividende. Lalique will 0,40 Euro je Aktie ausschütten.

Den Aufschwung im Geschäftsjahr 2021 hat Lalique insbesondere dem gut laufenden Parfümgeschäft zu verdanken, welches ein Umsatzwachstum von 70 Prozent verzeichnet. Auch das Whiskey-Geschäft verzeichnet ein starkes Wachstum, wobei sich der Umsatz mehr als verdreifacht hat. Weniger gut lief dagegen der Verkauf der Sonnenschutzprodukte von Ultrasun. Hier lag der Umsatz rund 10 Prozent tiefer als im Vorjahr, hiess es weiter.

EBIT-Marge über Vorkrisenniveau
Erste Geschäftszahlen hatte Lalique bereits Mitte März bekanntgegeben. Demnach stieg der Umsatz um rund 28 Prozent auf 142,0 Millionen Euro und erreicht damit das Vorkrisenniveau wieder. Der operative Gewinn (EBIT) betrug 9,6 Millionen Euro, nach einem Verlust von 5,9 Millionen im Jahr 2020. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 6,8 Prozent und liegt damit klar über den Werten aus dem Vor-Corona-Jahr 2019.

Zudem kündigte das Luxusgüterunternehmen auch Änderungen im Verwaltungsrat an. Marcel Roesti, Mitglied seit 2008, stellt sich nicht zur Wiederwahl. Dafür wird Philippe Vidal als neues Verwaltungsratsmitglied vorgeschlagen.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Luxusgüterunternehmen mit einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Die aktuelle geopolitische Lage würde aber für Unsicherheiten sorgen.

Wie bereits angekündigt, werden die Mittelfristziele durch die Covid-Pandemie um rund zwei Jahre verzögert. Ziel von Lalique ist eine schrittweise Steigerung der EBIT-Marge auf 9 bis 11 Prozent. (awp/mc/ps)

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