LM Group kehrt 2018 in die Gewinnzone zurück und erwartet weiteres Wachstum

Fabio Cannavale
Lastminute.com-CEO und Mitgründer Fabio Cannavale.

Zürich – Der Onlinereiseanbieter LM Group hat im Geschäftsjahr 2018 mehr Umsatz erzielt und ist in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die provisorischen Angaben von Mitte Februar wurden leicht nach oben angepasst. Für 2019 wird von einer erneuten Steigerung ausgegangen.

Gemäss definitiven Angaben stieg der Gruppenumsatz im Kerngeschäft um 14 Prozent auf 286,9 Millionen Euro. Der bereinigte Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA kletterte überproportional um 60 Prozent auf 44 Millionen Euro, wie die frühere Lastminute.com am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 8,4 Millionen nach einem Verlust von 7,8 Millionen im Vorjahr.

Die heute ausgewiesenen Zahlen fallen damit leicht besser aus als im Februar vorangekündigt. Damals wurde beim Umsatz ein Wert von 285,6 Millionen und beim Reingewinn von 8,2 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Beim operativen Gewinn wurde der damals gemeldete Wert bestätigt.

Ausblick zuversichtlich
Als Hauptgrund für die Ergebnisverbesserung nannte die Gruppe eine starke Entwicklung des Reisevermittlungsgeschäfts, das rund 75 Prozent zum Umsatz beigetragen hat. Innerhalb der Sparte sei mit Reise- und Freizeitprodukten erstmals mehr Umsatz erzielt worden als mit Flugvermittlungen, so die Mitteilung. Aber auch das Fluggeschäft habe gegen Jahresende wieder an Fahrt aufgenommen.

Zufrieden zeigt sich die LM Group auch mit der Entwicklung des Metasuch-Geschäft, bei dem Anfragen an andere Suchmaschinen weitergeleitet werden. Dort stieg der Umsatz um 10 Prozent auf 49,4 Millionen Euro an. Dabei habe sich insbesondere die Plattform „Hotelscan“ stark entwickelt.

Mit Blick auf das laufende Jahr zeigt sich die LM Group zuversichtlich und erwartet im Kerngeschäft einen Umsatz von mehr als 300 Millionen Euro. Der EBITDA im Kerngeschäft soll dabei zwischen 52 und 54 Millionen zu liegen kommen. Unter Einbezug der verschiedenen Venture-Initiativen wird ein operativer Gewinn von 44 bis 46 Millionen in Aussicht gestellt. (awp/mc/ps)

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