Medartis sieht sich nach erstem Semester gut auf Kurs

Medartis sieht sich nach erstem Semester gut auf Kurs
Medartis-CEO Christoph Brönnimann. (Foto: Medartis)

Basel – Das Medizinaltechnik-Unternehmen Medartis ist im ersten Halbjahr 2023 weiter gewachsen. Damit ist das Unternehmen auf gutem Wege, die gesteckten Jahresziele zu erreichen. Entsprechend wird der Ausblick für 2023 bestätigt.

Medartis hat in den ersten sechs Monaten sowohl Umsatz als auch Gewinn gesteigert. Der Nettoumsatz legte um 16,8 Prozent auf 103,3 Millionen Franken zu. In konstanten Wechselkursen hätte das Plus sogar 20,8 Prozent betragen, wie der Basler Medizintechniker am Dienstag mitteilte.

Den grössten Beitrag zu diesem Wachstum leistete das Geschäft in der Region EMEA. Hier kletterten die Einnahmen um 13,5 Prozent auf 51,5 Millionen Franken. Derweil waren die USA das am schnellsten wachsende Gebiet im ersten Semester mit einem Plus von 39,2 Prozent auf 25,5 Millionen Franken Umsatz.

Aufgeschlüsselt nach Produktkategorien wuchs das Geschäft mit den unteren Extremitäten um deutliche 28,6 Prozent auf 17,1 Millionen. Der grösste Geschäftsbereich, die oberen Extremitäten, verzeichnete ein Umsatzplus von 9,1 Prozent auf 66,7 Millionen.

IT-Angriff belastet
Auf Gewinnseite erzielte Medartis in den ersten sechs Monaten einen EBITDA von 13,1 Millionen, ein Plus von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Marge liegt somit bei 12,6 Prozent (VJ 11,2%). Belastet wurde das Ergebnis durch einen IT-Angriff, der aber relativ schnell behoben werden konnte. Dieser Vorfall habe zu einmaligen Kosten in Höhe von 1,8 Millionen Franken geführt, heisst es in der Mitteilung.

Diese Kosten sind denn auch mit dafür verantwortlich, dass Medartis unter dem Strich einen Nettoverlust von 0,8 Millionen Franken verbucht hatte, nachdem vor einem Jahr noch ein kleiner Gewinn in den Büchern stand.

Für den weiteren Geschäftsverlauf zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Entsprechend wird die bisherige Jahresprognose bestätigt. Demnach peilt Medartis ein internes Umsatzwachstum von 15 bis 18 Prozent und eine normalisierte EBITDA-Marge von 13 bis 15 Prozent an. (awp/mc/ps)

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