Mikron erholt sich 2021 vom Umsatzeinbruch

Marc Desrayaud
Marc Desrayaud, CEO Mikron. (Foto: Mikron)

Biel – Der Präzisionsmaschinenhersteller Mikron hat sich 2021 vom Umsatzeinbruch des Vorjahres erholt. Dies sei sowohl der Restrukturierung als auch dem Umsatzplus in allen Divisionen zu verdanken.

Der Umsatz der Gruppe stieg 2021 im Vergleich zum Vorjahr um gut 12 Prozent auf 289,5 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Im Vorjahr hatte Mikron noch die coronabedingte Flaute bei den Autobauern deutlich zu spüren bekommen.

Der Auftragseingang kletterte im vergangenen Jahr um gut 14 Prozent auf 305,7 Millionen. Der Auftragsbestand der Gruppe liegt mit 176,7 Millionen um gut 9 Prozent über 2020.

Profitabilität auf H1-Niveau
Neben den abgeschlossenen Restrukturierungen seien auch die deutlichen Umsatzsteigerungen sowohl im Geschäftssegment «Machining Solutions» als auch im Geschäftssegment «Automation» für die erfreuliche Entwicklung verantwortlich. So steigerte das Segment «Machining Solutions» den Umsatz um 17,2 Prozent auf 112,9 Millionen Franken, das Segment Automation legte um 9,3 Prozent auf 176,7 Millionen zu.

Mit Blick auf die Profitabilität erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr eine EBIT-Marge auf dem Niveau des ersten Halbjahres von rund 6 Prozent. Weitere Aussagen zum Ergebnis oder einen Ausblick zum laufenden Jahr 2022 gab Mikron nicht. Die vollständigen Zahlen werden am 11. März bekannt gegeben. (awp/mc/pg)

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