Nein-Trend zu Ernährungsinitiative
Bern – Keine Chance an der Urne für die Ernährungsinitiative: Laut erster Trendrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG von 12 Uhr wird das Volksbegehren von den Stimmenden am Sonntag klar abgelehnt.
Die Ernährungsinitiative verlangte insbesondere, dass der Bund einen Selbstversorgungsgrad von mindestens siebzig Prozent anstrebt.
Entsprechend hätte der Bund eine vermehrt auf pflanzlichen Lebensmitteln basierende Ernährungsweise fördern müssen. Danach müsste sich die Land- und Ernährungswirtschaft ausrichten, und auch Subventionen müssten entsprechend gestaltet werden.
Erreicht werden müssen hätten diese Ziele innerhalb von zehn Jahren. Zudem hätte der Bund dafür sorgen müssen, dass alle in der Schweiz mit Lebensmitteln und mit sauberem Trinkwasser versorgt sind.
Hinter der Initiative standen Franziska Herren vom Verein «Sauberes Wasser für alle» und sechs weitere Personen. Herren war bereits treibende Kraft hinter der 2021 abgelehnten Trinkwasserinitiative. (awp/mc/ps)