Precious Woods 2017 mit Umsatz- und markanten Ertragssteigerungen

Markus Brütsch
Markus Brütsch, CEO und CFO Precious Woods. (Foto: zvg)

Zug – Die Precious Woods Gruppe hat im Geschäftsjahr 2017 einen konsolidierten Nettoumsatz von EUR 45.0 Millionen erzielt, 8,9 % mehr als im Vorjahr (EUR 41.3 Millionen). Der Ertrag vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg um 19.2 % auf EUR 8.2 Millionen (Vorjahr: EUR 6.9 Millionen). Der Erfolg vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei EUR 3.5 Millionen und damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr (EUR 1.6 Millionen). Das Nettoergebnis betrug EUR 1.6 Millionen, was eine Steigerung um EUR 4.4 Millionen bedeutet (Vorjahr EUR -2.8 Millionen). Precious Woods erwartet für 2018 steigende Produktions- und Verkaufsmengen und ein Bestätigung des positiven Nettoergebnisses.

Der im Jahre 2017 erreichte Nettoumsatz belief sich auf EUR 45.0 Millionen und ist damit 8.9 % höher als der Vorjahresumsatz von EUR 41.3 Millionen. Dies wurde vor allem durch eine 10%ige Steigerung der Verkaufsmengen erzielt. Der Einfluss des Preis-/Produktemix und der Währungen betrug lediglich -0.4 %. Die Umsatzsteigerung wäre noch höher ausgefallen, hätten alle Waren per Jahresende verschifft werden können. Infrastrukturelle Schwierigkeiten in Gabun sowie eine weitreichende Kontrolle des Hafens in Manaus (Brasilien) behinderten den Versand von Schnittholz, beeinträchtigten jedoch die Produktionsleistung nicht.

Weniger Umsatz in Brasilien, deutlich mehr in Gabun
Aufgrund der Auslieferungsschwierigkeiten sank der Umsatz aus Brasilien um EUR 0.7 Millionen. In Gabun erzielten wir einen Mehrumsatz von 7.3 %. Der Handelsumsatz mit Rund- und Schnittholz aus Europa erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr gar um 111.1 % auf EUR 4.4 Millionen.

In Brasilien lag die Produktionsmenge um 5.6 % tiefer als im Vorjahr. Die Ausbeute konnte um 1%-Punkt gesteigert werden. Der Nettoumsatz erreichte EUR 9.9 Millionen (Vorjahr: EUR 10.6 Millionen). Eine gross angelegte Aktion gegen den illegalen Handel von Schnittholz blockierte sämtliche Auslieferungen im Hafen von Manaus, leider auch unsere zertifizierten Produkte, so dass im Dezember praktisch keine Container verschifft werden konnten. Dies führte zu geringeren Umsätzen und erhöhtem Working Capital. Diese Beeinträchtigungen dauerten bis Mitte März 2018 an. Die lokale Währung (BRL) legte gegenüber dem Euro um rund 10 % zu. Praktisch sämtliche Kosten fallen in BRL an und somit ergab sich ein negativer Währungseinfluss auf die Ergebnisrechnung, der weder durch gesteigerte Verkaufsmengen noch Preisanpassungen kompensiert werden konnte.

In Gabun wurde 2017 in den Sägewerken (CEB) 1.4 % mehr Rundholz verarbeitet und die Ausbeute konnte um 3.8%-Punkte gesteigert werden. Daraus resultiert eine erhöhte Schnittholzproduktion von 13.6 %. Im Furnierwerk (TGI) reduzierte sich das Produktionsvolumen um 3.6 %. Ab September 2017 bis Mitte Januar 2018 musste die Produktion aufgrund veränderter Marktbedingungen von einem 3-Schicht- auf einen 2-Schichtbetrieb reduziert werden. Der Nettoumsatz der Tätigkeiten in Gabun belief sich auf EUR 30.7 Millionen (Vorjahr: EUR 28.6 Millionen).

Deutlich gesteigerte Margen
Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) lag bei EUR 8.2 Millionen und damit EUR 1.3 Millionen oder 19.2 % über dem Vorjahr (EUR 6.9 Millionen). Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 18.2 % (Vorjahr: 16.7 %).

Finanzergebnis – erhöhtes Working Capital
Mit EUR -1.8 Millionen lag das Finanzergebnis deutlich unter dem Vorjahreswert von EUR -4.4 Millionen. Nebst der Ablösung teurer Kredite lieferte der Währungseffekt einen Beitrag dazu. Lag der Währungseffekt im Vorjahr noch bei EUR -0.1 Millionen, so betrug er im Geschäftsjahr EUR 0.9 Millionen. Die Nettoverschuldung lag im Rahmen des Vorjahres, weil das Net Working Capital aufgrund der Kapitalbindung im Warenlager um EUR 4.1 Millionen gestiegen ist.

Der Nettogewinn erreichte EUR 1.6 Millionen und verbesserte sich um EUR 4.4 Millionen (Vorjahr: EUR -2.8 Millionen). Die Nettogewinn-Marge betrug 3.7 %.

Der Cash-Flow aus betrieblicher Tätigkeit lag bei EUR 3.4 Millionen und somit EUR 1.2 Millionen höher als im Vorjahr. Die Veränderung des Working Capitals von EUR -3.6 Millionen hat zu einer Reduktion geführt. Die Investitionen in Sachanlagen betrugen EUR 2.2 Millionen. Der Netto­geldfluss aus Finanzierungstätigkeit lag bei EUR -0.2 Millionen.

Ausblick 2018
Aufgrund guter Nachfrage sowie erhöhter Ernte- und Produktionsmengen erwartet Precious Woods für das laufende Jahr eine weitere Umsatzsteigerung sowie eine nochmalige Verbesserung bei Betriebsgewinn EBIT und Nettoergebnis. (PW/mc)

Precious Woods
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