Produzenten- und Importpreisindex sinkt um 0,3 Prozent

Wirtschaftswachstum

Neuenburg – Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im August 2016 gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent und erreichte den Stand von 99,5 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100). Der Rückgang ist insbesondere auf tiefere Preise für Mineralölprodukte und pharmazeutische Produkte zurückzuführen. Im Vergleich zum August 2015 ging das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 0,4 Prozent zurück. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.

Für den Rückgang des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die tieferen Preise für Mineralölprodukte und pharmazeutische Spezialitäten verantwortlich. Billiger wurden auch Fleisch und Fleischprodukte, Schrott und ätherische Öle. Steigende Preise beobachtete man hingegen bei pharmazeutischen Grundstoffen sowie Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten.

Preisrückgänge gegenüber dem Juli 2016 registrierte man im Importpreisindex insbesondere für Treibstoff, Heizöl sowie Erdöl und Erdgas. Dasselbe gilt für pharmazeutische Grundstoffe und Spezialitäten, Computer, Gummi- und Kunststoffprodukte, Stahlprodukte und Tafeltrauben. Höhere Preise zeigten dagegen organische Produkte der chemischen Industrie, Nichteisen-Metalle und daraus hergestellte Produkte, Kunststoffe in Primärformen und Zitrusfrüchte. (BFS/mc/ps)

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