Rund 24’000 neue positive Coronoa-Tests innerhalb von 72 Stunden

Rund 24’000 neue positive Coronoa-Tests innerhalb von 72 Stunden

Bern – In der Schweiz und in Liechtenstein sind 23’888 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von 72 Stunden registriert worden. Dies geht aus den heute Montag veröffentlichten Angaben auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervor. Damit liegt der 7-Tages-Durchschnitt der bestätigten Infektionen neu bei 8896. Am Freitag lag dieser Schnitt noch bei 8255, vor einer Woche bei 7202.

Zudem wurden 181 neue Spitaleinweisungen und 39 neue Todesfälle gemeldet. Aktuell werden 1494 Personen wegen Covid-19 in einem Spital behandelt, 20 Prozent mehr als in der Vorwoche. 257 Covid-19-Patienten befinden sich in Intensivbehandlung, 18 Prozent mehr im Vergleich zur Vorwoche. Die Intensivbetten in den Spitälern sind aktuell zu 79 Prozent ausgelastet. Mittlerweile werden 30 Prozent der Intensivbetten von Covid-19-Erkrankten belegt.

Bislang sind 66,05 Prozent der Schweizer Bevölkerung vollständig geimpft.

Seit Impfbeginn bis Ende August kaum Todesfälle von Geimpften registriert

Nur wenige doppelt geimpfte Personen sind seit Anfang Jahr in den Schweizer Spitälern an einer Corona-Infektion gestorben. Das ergab eine Auswertung des Covid-19 Überwachungssystems des BAG. Seit Impfbeginn im vergangenen Dezember bis Ende August dieses Jahres wurden in dem Meldesystem, an dem 20 Schweizer Spitäler teilnehmen, 5928 Hospitalisierungen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung registriert, wie das BAG am Montag mitteilte. Von diesen Patienten starben 495.

Lediglich 14 der Todesopfer waren doppelt geimpft: Fünf von ihnen waren über 80 Jahre alt, fünf zwischen 70 und 79 und vier zwischen 60 und 69. 44 der Todesopfer waren einmal geimpft (8,8 Prozent). Der mit Abstand grösste Teil der Todesfälle wurde jedoch bei nicht-geimpften Personen registriert: Nämlich 437, das entspricht rund 88 Prozent. Darunter waren eine Person im Alter zwischen 20 und 29 Jahren, zwei Personen zwischen 30 und 39 Jahren und fünf Personen im Alter zwischen 40 und 49 Jahren. Rund Dreiviertel der nicht-geimpften Todesopfer war über 70 Jahre alt.

Die Zahlen zeigten, dass die Impfung die Bevölkerung sowohl von einer Hospitalisierung als auch vor einem tödlichen Verlauf schütze. Denn von den 5928 Personen, die mit einer Covid-19-Erkrankung ins Spital eingeliefert werden mussten, waren 5488 nicht geimpft, also rund 93 Prozent. Gleichzeitig mussten nur gerade 153 Personen trotz doppeltem Impfschutz im Spital behandelt werden. (awp/mc/pg)

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